Berufsschüler wetteifern - Chef lobt die "tollen Produkte"
Kampf um den Brühwurstpokal

Die Aufgabenstellung war detailliert: je eine Brühwurst mit Einlage, grobe Brühwurst und Brühwurstroulade galt es zu fertigen für den 5. Brühwurstpokal der Nahrungsabteilung am Beruflichen Schulzentrum Sulzbach Rosenberg.Die Schüler der Fleischerklasse NFB 11 bekamen im entsprechenden Lernfeld zuerst die Grundlagen der Brühwurstherstellung mit den Leitsätzen, Rezepturen, Kuttermethoden, Zusatzstoffen, Gewürzauswahl, Därme vermittelt.

Im Praxisunterricht konnten die Lehrlinge dann verschiedene Rezepturen und Herstellungsverfahren ausprobieren und auch erste Erfahrungen zum Thema Brühwurst sammeln.

Diverse Sorten


Den krönenden Abschluss des Themas bildete dann der Brühwurstpokal: In Gruppenarbeit sammelten die Schüler Ideen, stellten Rezepturen zusammen und kauften Material und Gewürze ein. Das bestellte Fleisch wurde ausgebeint, sortiert, die Einlagen und das Fleisch für die Rouladen gepökelt.

Am nächsten Tag war es dann möglich, das Grundbrät mit dem Kutter kleinzuhäckseln und mit den entsprechenden Fleisch- und Gemüseeinlagen zu den gewünschten Wurstwaren zu verarbeiten. Darunter gab es Sorten wie Rinderbierschinken geschnetzelt, Jagdwurst mit Pistazien, gefüllte Bauchrolle mit Kräutern oder Eierwurst.

Leitsätze beachten


Natürlich gelten auch hier Leitsätze, wie zum Beispiel der BEFFE-Gehalt (bindegewebs-eiweißfreies Fleisch-Eiweiß). Deswegen mussten die Gruppen ihre Rezepturen mit einem Berechnungsbogen hinsichtlich der entsprechenden Vorgaben überprüfen und gegebenenfalls ändern.

Die fertig gegarten und abgekühlten Wurstwaren warteten dann darauf, am nächsten Tag von den Schülern aufgeschnitten und dekorativ auf Platten präsentiert werden.

Zur Verkostung und Bewertung waren die Schulleitung und die Klassensprecher der verschiedenen Abteilungen wie Wirtschaft und Verwaltung, Holz-, Elektro-, Kraftfahrzeugtechnik eingeladen.

Probieren und diskutieren


Nach einer kurzen Einweisung durch Fachlehrer Bernd Roth durfte ausgiebig probiert, diskutiert und begutachtet werden, dann gab es für die Bereiche Aussehen, Geschmack/Geruch und Biss/Konsistenz entsprechende Noten. Schulleiter Bernhard Kleierl lobte die tollen Produkte und das Engagement der Schüler.
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