Birgländer erkunden in Oberbayern Bergbau- und Klostergeschichte

Einen Ausflug in den oberbayerischen Pfaffenwinkel unternahm der Heimatverein Birgland. Sieglinde Steger traf zusammen mit Manfred Grädler die Vorbereitungen. Den ersten längeren Halt machte der Bus zur Besichtigung des Bergwerksmuseums in Penzberg. Dort wurde einst Pechkohle abgebaut. 1870 förderten 150 Arbeiter rund 30 000 Tonnen Pechkohle. Nach einer ersten Technisierung Anfang des 20. Jahrhunderts steigerten 2120 Mann die Menge um 1920 auf 225 000 Tonnen. Rentabel lief die Grube Penzberg allerdings nur selten. Ohne die beiden Weltkriege und das damit verbundene Rüstungsaufkommen hätte sie den Wettbewerb mit den Steinkohle-Bergwerken an Ruhr und Saar nicht bestehen können. Mehrere Schaustollen demonstrieren die Arbeitsgänge mit Gerätschaften aus früheren Zeiten. Nach einem Mittagessen im Gasthof Grauer Bär, direkt am Kochelsee, steuerte die Birgländer-Reisegesellschaft dann die Klosteranlage in Benediktbeuern an. Auf einer Führung lernte sie deren Geschichte kennen. Mit einer Brotzeit im Klosterbräu-Stüberl endete der Besuch. Im Bild zeigt ein Gästeführer die Klosterkirche in Benediktbeuern. Bild: mag

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