Blitzmarathon der Polizei
Die meisten fahren vernünftig

Mit dem Laser-Gerät peilt der Beamte die näherkommenden Autos an. Sind sie zu schnell, werden sie in die Kontrollstelle gewunken. Bild: Gebhardt

Die Aktion lief im Verkehrssicherheitsprogramm 2020 "Bayern mobil - sicher ans Ziel", und das Bayerische Staatsministerium des Innern hatte sie öffentlichkeitswirksam angekündigt. Auch die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg machte mit beim bundesweiten "24-Stunden-Blitzmarathon".

Die Beamten der Inspektion hatten eine Kontrollstelle sowohl auf der Bundesstraße 85 bei Forsthof (noch Stadtgebiet Sulzbach-Rosenberg) als auch auf dem Autobahnzubringer (Staatsstraße 2164) bei Pesensricht, Gemeinde Illschwang) eingerichtet.

Zu schnell mit Hänger


Wie erwartet, war das Geschwindigkeitsverhalten der meisten Verkehrsteilnehmer doch gemäßigt. So gab es an der ersten Messstelle auch nur Beanstandungen für zwei Kraftfahrer. Ein Pkw-Lenker hatte die dort geltende Höchstgeschwindigkeit von 100 um 23 Stundenkilometer überschritten, die Verwarnung von 30 Euro bezahlte er vor Ort.

Den Führer eines Auto-Anhänger-Gespanns hingegen erwartet ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro, weil er mit gemessenen 105 Stundenkilometern die für ihn geltende Geschwindigkeit von 80 km/h überschritten hatte.

Auf dem Autobahnzubringer wurde um 10.11 Uhr ein Audi-Fahrer in die Kontrollstelle eingewiesen: Er war um 22 Stundenkilometer zu schnell, das kostete ebenfalls 30 Euro.

Am Nachmittag hatten die Beamten auf der Staatsstraße 2120 am Fuße des Kreuzberges (Gemeindegebiet Hahnbach) eine Messstelle aufgebaut. Auch hier musste sie nur einen Pkw-Fahrer mit gemessenen 120 Stundenkilometern beanstanden, er wurde gebührenpflichtig verwarnt.

Der stellvertretende Inspektionsleiter Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck betonte, dass es der Polizei nicht darum gehe, möglichst viele Kraftfahrer mit Geschwindigkeitsverstößen zu erwischen. Vielmehr stehe bei solchen Aktionen die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer im Hinblick auf die Gefahren von Geschwindigkeitsüberschreitungen auf Landstraßen im Vordergrund.

Zufrieden mit Ergebnis


Nach wie vor sei nämlich die überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine der Hauptunfallursachen im Lande, mit beträchtlichen Folgen für die einzelnen Beteiligten, nicht zuletzt auch für die Volkswirtschaft.

Mit dem Gesamtergebnis (vier Beanstandungen) dieser mehr als vier Stunden andauernden Messaktion) zeigte sich die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg zufrieden.
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