Briefmarkenfreunde sehr aktiv bei Dokumenten zur Heimatgeschichte
Hobby mit Nachwuchssorgen

In Zeiten moderner Kommunikation haben es Briefmarkensammler nicht leicht. Wer verschickt noch Papier in einem Kuvert oder eine Ansichtskarte aus dem Urlaub? Folglich mangelt es an Nachwuchs für dieses Hobby, auch bei den Briefmarkenfreunden in Sulzbach-Rosenberg.

Der Verein leiste Beiträge zur Heimatgeschichte mit Sonderstempeln und selbst gestalteten Dokumenten, wie der Vorsitzende Daniel Laurer bei der Jahreshauptversammlung erläuterte. Pünktlich zum Altstadtfest erschienen eine Ansichtskarte "Quellen - damals und heute" und ein Beleg zum 600. Todestag des Reformators Jan Hus. Am Annaberg gab es Belege und Stempel sowie verschiedene Annabergkarten.

Im Rückblick verwies Laurer auf viele Veranstaltungen. Im Frühjahr gab es wie gewohnt eine Fahrt nach München zur Internationalen Briefmarkenbörse. Erstmalig waren die Briefmarkenfreunde an einem Tag auf dem Sulzbach-Rosenberger-Weihnachtsmarkt mit einem Verkaufsstand vertreten.

Auch heuer fahren die Philatelisten zur Internationalen Briefmarkenbörse nach München, und zwar am Samstag, 5. März. Verkaufsstände am Altstadt- und Annabergfest sind ebenfalls fest eingeplant.

Die Jugendgruppe umfasst derzeit acht Mitglieder. Die Werbung um den Nachwuchs soll in Zukunft noch stärker gefördert werden. Bürgermeister Michael Göth lobte die Arbeit des Vereins und gab in seinem Grußwort einige Denkanstöße, welche Themen 2016 ein Motiv für Ansichtskarten oder Belege liefern könnten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Philatelie (8)Sonderstempel (2)Beleg (1)
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