Buchhandlung und Café als Ausstellungsort
Kaffeeklatsch der Papier-Damen

Buchhändlerin Hannelore Mayr-Dorner (rechts) und Fachoberlehrerin Stilla Kurz (links) präsentieren Köpfe aus Papier. Das Regal dahinter hat sich in einen Zoo für Milchkarton-Tiere verwandelt. Bild: cog


Wir wollen die Jugend für Kunst und Kultur sensibilisieren.Hannelore Mayr-Dorner

Fünf Jahre besteht der Seidel-Saal, die Buchhandlung Dorner am Luitpoldplatz wird im Herbst zehn Jahre alt. Deshalb bot Hannelore Mayr-Dorner, die Inhaberin des Geschäfts, den Schulen im Stadtgebiet Laden und Café als Ausstellungsort an.

Die Klasse 1 a der Pestalozzischule hat mit ihrer Lehrerin Ulrike Hampel-Sperlich zur Klassenlektüre "Der Buchstabenbaum" von Leo Lionni ein prächtiges Plakat gestaltet. Die anderen ausgestellten Arbeiten stammen von den Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung sowie für Kinderpflege.

In den Unterrichtsfächern "Gestalten von Räumen" beziehungsweise "Werkerziehung und Gestaltung" haben die angehenden Assistentinnen für Ernährung und Versorgung, die künftigen Hauswirtschafterinnen und die werdenden Kinderpflegerinnen mit den unterschiedlichsten Materialien gearbeitet. Unter Anleitung von Fachoberlehrerin Stilla Kurz sind phantasievolle "Familienmitglieder" aus Papier entstanden. Aus dem obersten Schrankfach grüßen Drahtköpfe. Vor dem Fenster ist ein Aquarium mit vielen kleinen und einem großen Fisch entstanden. In den Regalen verstecken sich pfiffige Holzfiguren. Im Schaufenster des Cafés treffen sich Damen aus Papier zum Kaffeeklatsch.

Alle Arbeiten sind, wie Kurz erläuterte, berufsbezogen. Besonders deutlich wird das bei den Figuren aus kostenfreien Materialien. Aus Abfällen wie Milchkartons und Joghurtbechern haben die Kinderpflegeschülerinnen zauberhafte Tiere, aber auch Busse und Schiffe erstellt. "Diese Techniken kann man im Kindergarten direkt umsetzen", erklärte Kurz.

Bis Mitte September sind die Arbeiten in der Buchhandlung Dorner und im Café Minerva zu bewundern. Dorner kündigte an, dass weitere Schulen folgen werden, denn "wir wollen die Jugend für Kunst und Kultur sensibilisieren."
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