CSU besucht die VII. Abteilung der Bereitschaftspolizei
Größte Polizeidienststelle Bayerns

Viele Eindrücke nahmen CSU-Ortsvorsitzender Dr. Patrick Fröhlich (Zweiter von rechts), ASP-Vorsitzender Lothar Bedritzki (Vierter von rechts) und ihre Begleiter aus der BePo mit. Leitender Polizeidirektor Josef Strobl begleitete sie auf dem Rundgang. Bild: hfz

Egal, ob sie später einmal im Allgäu Dienst leisten oder in Hof: Angehende Polizisten kommen in Bayern an der Herzogstadt nicht vorbei. Hier machen sie sich fit für spätere Streifenfahrten oder Verfolgungsjagden.

Als Glücksfall für Sulzbach-Rosenberg bezeichnete CSU-Ortsvorsitzender Dr. Patrick Fröhlich die Bereitschaftspolizei. "Sowohl was Sicherheit, Arbeitsplätze und Kaufkraft angeht ist die BePo für Sulzbach-Rosenberg von großer Wichtigkeit", sagte er bei einem Besichtigungstermin des CSU-Ortsverbands und seines Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik (ASP).

Leitender Polizeidirektor Josef Strobl stellte die VII. Abteilung der Bayerischen Bereitschaftspolizei kurz vor. "Aktuell befinden sich bei uns in etwa 800 Beamte in Ausbildung, und mit derzeit etwa 1250 Mitarbeitern sind wir die größte Dienststelle der Polizei in Bayern", erläuterte Strobl. Ihre Aufgabenfelder sind die Einstellung von Beamten, die Ausbildung für den mittleren polizeilichen Dienst, berufsbegleitende Fortbildung, Einsatzunterstützung sowie breitgefächerte Dienstleistungen.

Neben der Tatsache, dass alle bayerischen Polizeibeamten in der BePo eingekleidet werden und es eine eigene Kfz-Werkstatt gibt, beeindruckte die CSUler vor allem der Fahrsimulator, den jeder Polizist im Freistaat während seiner Ausbildung kennenlernt. "Dabei werden realitätsnah in einem echten Fahrzeug verschiedenste Situationen von der einfachen Einsatzfahrt bis hin zur Verfolgungsjagd simuliert", schilderte Erster Polizeihauptkommissar Herbert Bürner.

Dass die Tätigkeit der Bereitschaftspolizei auch über den eigenen Tellerrand hinausgeht, erfuhren die Besucher von Hauptkommissarin Daniela Weidner-Kainz, die über das Tunesienprojekt informierte. "Teile der Bevölkerung möchten das Land in Richtung westlicher Strukturen verändern. Wenn dies gelingt, kann Tunesien ein Vorbild für andere Staaten der Region werden", erläuterte sie. Polizeiliche Strukturen und Fachwissen seien für diesen Prozess bedeutend: "Daher leisten wir durch Schulungen und praktische Tipps vor Ort wichtige Unterstützung im Polizeiwesen."

CSU-Vorsitzender Patrick Fröhlich und ASP-Vorsitzender Lothar Bedritzki zeigten sich beeindruckt von dem Komplex und den zahlreichen Tätigkeitsfeldern. "Wir sind froh, dass Sie bei uns in der Herzogstadt vor Ort sind", richteten sie ihren Dank an die Polizeibeamten.
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