Der jüdische Künstler Elija Avital entführt Besucher in der ehemaligen Synagoge
Geschichten, die unsere sind

Der Künstler Elija Avital. Bild: hfz

Aggression, Gewalt und Fremdenhass - das ist ein Problem der anderen. Was aber, wenn es doch unser eigenes ist? Da lohnt sich ein Blick auf den Propheten Elijahu aus dem ersten und zweiten Buch der Könige.

Elija Avital, in Haifa geborener Jude, seit 1986 in Berlin lebend, erzählt meisterhaft Geschichten des Ersten Testaments auf eine Weise, die spüren lässt, dass es unsere eigenen Geschichten sind. Dazu singt er gefühlvoll hebräische Lieder, sich selbst auf dem Akkordeon begleitend. Damit entführt er das Publikum in die Welt der Bibel, gleichzeitig aber in das eigene pralle Leben mit seinen Hoffnungen und Abgründen.

So auch am Sonntag, 13. März, in der ehemaligen Synagoge in Sulzbach-Rosenberg. Bei seinem Beitrag zu den "Internationalen Wochen gegen Rassismus" nimmt er die Besucher ab 19 Uhr mit auf eine Reise durch das Leben des Elijahus. Dessen Liebe zu Gott verwandelt sich in Eifersucht. In einer Zeit, in der Kulturen und Religionen aufeinander zu prallen scheinen, stellen sich alte und doch aktuelle Fragen: Wie gehen wir mit dem um, was uns fremd erscheint? Was bedeutet dieser Kampf für unsere Zukunft?

Eintritt: zehn Euro im Vorverkauf, elf an der Abendkasse. Karten gibt es bei Evangelischem Bildungswerk, 09621/49 62 60, info@ebw-amberg.de; Katholischer Erwachsenenbildung, 09621/47 55 20,info@keb-amberg-sulzbach.de, in den Buchhandlungen Dorner und Volkert.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.