Digitalfunkgeräte für die Helfer vor Ort im Landkreis Amberg-Sulzbach
Neue Ära bricht an

Nicht alle Ersthelfer an verschiedenen Standorten im Landkreis haben ihre neuen Funkgeräte mitgenommen zum Gruppenfoto. Dabei sind der BRK-Kreisvorsitzenden Gerd Geismann und der stellvertretende Leiter des BRK-Rettungsdienstes, Erwin Gräml (Sechster und Siebter von rechts). Bild: hka

Sie sehen ungefähr so aus wie die ersten Handys vor 20 Jahren. Aber sie verfügen über modernste Technik: Mit Digitalfunkgeräten sind jetzt die Ersthelfergruppen des BRK-Rettungsdienstes ausgestattet.

BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann und Erwin Gräml, der stellvertretende Leiter des Rettungsdiensts, übergaben 15 Geräte an die Mitarbeiter der Helfer-Standorte im Landkreis.

Nur noch wenige Tage, dann verstummt der bisher analoge Funkbetrieb des Rettungsdiensts. Am Dienstag, 30. August, ist Schluss; dann wird auf digitalen Funk umgestellt. Auch die Helfer vor Ort (HvO) benützen die neuen Geräte, die zuverlässig und effizient die erforderliche Sicherheit bei der Kommunikation der Einsatzkräfte in schwierigen Situationen ermöglichen.

15 Geräte im Gesamtwert von 7350 Euro wurden an die Helfer-Standorte Birgland/Illschwang, Hirschau, Hirschwald/Hohenburg, Kastl, Neukirchen, Rieden, Ursensollen und Vilseck verteilt. Finanziert wurden die Funkgeräte - da staatlicherseits nicht gefördert - durch Spenden und den Förderverein.

BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann gratulierte den Frauen und Männern der Helfer-vor-Ort-Standorte zu ihrer technischen Aufrüstung. "Sie sind die Ortskundigen, Sie sind am schnellsten da und müssen deshalb auch bestens ausgestattet sein", sagte er.

Er dankte Erwin Gräml und seinen Mitarbeitern dafür, "dass wir im Rettungsbereich immer vorn dran sind" und wünschte den Ersthelfern bestmögliche Hilfe im Ernstfall. Diese wurden von Niklas Obermeier und Stefan Walter über die Benutzung der neuen Funkgeräte informiert.

HintergrundDie Helfer vor Ort (HvO) sind entstanden aus der Erkenntnis, dass der organisierte Rettungsdienst auf dem Weg zum Einsatzort oft zu lange unterwegs ist, um schwere gesundheitliche Schäden von Notfallpatienten abzuwenden. Diese Wartezeit verkürzen Ersthelfer-Gruppen, die sich in den vergangenen Jahren auch im Landkreis Amberg-Sulzbach gebildet haben. Neben der Ersten Hilfe gehört die qualifizierte Meldung an die Rettungsleitstelle zu ihren Aufgaben. Sie sind also eine wichtige Ergänzung der Rettungskette. (hka)


Sie sind die Ortskundigen, Sie sind am schnellsten da und müssen deshalb auch bestens ausgestattet sein.BRK-Kreisvorsitzender Gerd Geismann
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