Ehrenabend der Feuerwehr Rosenberg
Eines bleibt: der Mensch

Marco Götz (Dritter von links) und Hermann Dehling (Dritter von rechts) wurden für 25 bzw. 40 Jahre aktiven Dienst von der Führungsspitze geehrt. Bilder: hfz (2)

Ehrungen für 60 Jahre Mitgliedschaft sind eigentlich keine Selbstverständlichkeit. Die Freiwillige Feuerwehr Rosenberg zeichnete bei ihrem Ehrenabend eine stattliche Anzahl Jubilare für 60, 50 und 40 Jahre Treue aus. In den Grußworten spiegelte sich die große Wertschätzung für die Arbeit der Männer und Frauen.

Die Rosenberger Wehr kann stolz auf ihre Mitglieder sein - beweisen sie doch oft jahrzehntelange Treue zum Verein und damit auch zur aktiven Mannschaft. Dank eines Rückblicks auf das Welt- und Stadtgeschehen in den Eintrittsjahren wurde deutlich, dass sich im Feuerwehrdienst viel verändert hat: die Ausrüstung, die Einsätze, deren Häufigkeit, aber auch die Führungspersönlichkeiten.

Sechs Jahrzehnte


Doch eines ist geblieben: Die Institution "Feuerwehr" braucht Menschen, die Gerätschaften bedienen, anderen helfen, aber eben auch jene, die das finanziell unterstützen. Das haben folgende Jubilare getan: Georg Kohl, Hermann Heinl, Günther Weinhold, Ernst Schmer, Georg Anklam, Georg Birner, Adolf Schweininger, Josef Paulus und Werner Schäffer wurden für stolze 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Hans Königer trat vor 50 Jahren ein, Otto Dehling, Adolf Renner, Rudi Stief, Reinhold Brandl, Hermann Dehling, Alfons Götz und Herbert Walter vor 40 Jahren.

Kommandant Jürgen Schloß durfte zwei aktive Feuerwehrmänner ehren. "40 und 25 Jahre aktiver ehrenamtlicher Feuerwehrdienst sind für viele unvorstellbar und in der heutigen schnelllebigen Zeit alles andere als eine Selbstverständlichkeit", meinte er. 1976 kam Hermann Dehling zur Feuerwehr. Dank vieler absolvierter Lehrgänge brachte er es bis zum Hauptfeuerwehrmann, unter anderem ließ er sich zum Atemschutzgeräteträger ausbilden. Er absolvierte sämtliche Leistungsabzeichen "Gruppe im Löscheinsatz" und der technischen Hilfeleistung bis Endstufe sechs.

Stadt als Partner


Oberlöschmeister Marco Götz trat seinen Dienst 1991 an. Seit 2010 ist er Teil der Führungsmannschaft. Er war als Jugendwart tätig und ist seit Jahren für den Fachbereich EDV und Funk verantwortlich. Hier dankte Schloß ihm für die reibungslose Umstellung von Analog- auf Digitalfunk. Götz ist auch im Ausbilderteam des Landkreises eingebunden. Dass Anforderungen immer spezifischer werden und Herausforderungen mehr und mehr zunähmen, machte Bürgermeister Michael Göth deutlich. Die Stadt könne sich auf die Feuerwehr verlassen. "Deshalb haben wir die Pflicht, physischen und psychischen Anforderungen zu begegnen - mit Investition in Ausrüstung und Fuhrpark. Die Stadt wird immer starker Partner für die Wehr sein."

Dass jeder Einzelne in einer Mannschaft wichtig sei, vermittelte Pfarrer Saju Thomas. Kreisbrandinspektor Karl Luber dankte der Wehr Rosenberg, deren Aktive auch stark in der Landkreisführung vertreten seien. Er gab zu bedenken, dass technisches Gerät immer "Manpower" brauche.
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