Ein Abend für Schriftsteller Franz Joachim Behnisch im Literaturhaus Oberpfalz
Autor mit Sammel-Leidenschaft

Franz Joachim Behnisch. Bild: hfz

Die Berlin-Romane "Rummelmusik" (1966) und "Nicht mehr in Friedenau" (1982) zählen zu den bekanntesten Werken des Schriftstellers Franz Joachim Benisch. Der Nachlass des gebürtigen Berliners wird nun dem Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg übergeben.

Am Freitag, 11. März 2016, ist anlässlich dieses Ereignisses eine Lesung und Gespräch mit Werner Fritsch und Veit Wagner im Literaturhaus Oberpfalz. Der Abend, der um 19.30 Uhr beginnt, ist dem Autor Franz Joachim Behnisch gewidmet, der 1983 in Weiden starb. Die Moderation übernimmt Stefan Voit, Ressortleiter Kultur beim Medienhaus Der neue Tag. Behnisch, 1920 in Berlin geboren, lebte und arbeitete ab 1952 als Lehrer in Weiden. Neben seinen Romanen erschien in der Zeitschrift "Akzente" sein satirisches Weiden-Porträt "Grüße aus einer kleinen bundesdeutschen Stadt, grenznah in schöner Umgebung".

Nach seinem Tod 1983 kümmerte sich seine Lebensgefährtin Ehrentraud Dimpfl um sein literarisches Erbe, verwaltete seinen Nachlass, setzte sich für postume Publikationen ein. Nach deren Tod ging der Nachlass an Simone Lutz, die über Behnisch promovierte, und wird nun dem Literaturarchiv übergeben. In dem Bestand befinden sich neben Lebenszeugnissen, Fotografien, Werkmanuskripte und Korrespondenzen auch Kuriosa wie eine Zinnfigurensammlung.

Teile des Nachlasses werden bei der offiziellen Übergabe präsentiert. Der Autor Werner Fritsch, ehemaliger Schüler von Behnisch am Kepler-Gymnasium, wird eine Auswahl von Behnischs Texten lesen und sich im Gespräch mit Veit Wagner an ihn erinnern. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Reservierungen sind unter Telefon 09661/815959-0 oder info@literaturarchiv.de möglich.
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