Erich Übler und Martin Sachsenhauser führen ab 1. September die Raiffeisenbank ...
Neue Vorstände, altes Selbstbewusstsein

Stühlerücken bei der Raiffeisenbank: Von links der neue stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Bodendörfer, Aufsichtsrats-Chef Dieter Heldrich, der neue Vorstand Erich Übler, sein Amtskollege Martin Sachsenhauser und die scheidenden Vorstandsmitglieder Udo Füssel und Hans Renner. Bild: Gebhardt
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Sulzbach-Rosenberg
23.08.2016
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In der Chef-Etage bei der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg steht ein Führungswechsel an: Zum 1. September scheiden die beiden bisherigen Vorstände Hans Renner (Vorsitzender) und Udo Füssel aus. Sie werden ersetzt durch Erich Übler und Martin Sachsenhauser.

Erich Übler ist ein "Eigengewächs" der Sulzbach-Rosenberger Raiffeisenbank: 1980 kam er als Auszubildender zur Genossenschaft, besuchte seither zahlreiche Kurse und Akademien zur Weiterbildung und war zuletzt als Prokurist und Assistent des Vorstandes tätig. Übler (52) ist verheiratet und hat eine Tochter, er wohnt in Illschwang.

Martin Sachsenhauser begann 1996 ebenfalls seine Ausbildung in der Sulzbach-Rosenberger Bank. Sein weiterer Weg im genossenschaftlichen Bereich führte ihn über Neustadt und Vohenstrauß, Amberg, Weilheim und Werdenfels nach Zorneding, wo er als Prokurist und Vertriebsleiter tätige war. Sachsenhauser (43) ist verheiratet und hat einen Sohn, er wird in absehbarer Zeit natürlich auch im Gebiet der Genossenschaft wohnen.

Beide arbeiten künftig als gleichberechtigte Vorstände auf den Gebieten Steuerung/Produktion (Übler) und Vertrieb (Sachsenhauser). Während Bankdirektor Hans Renner in den wohlverdienten Vorruhestand geht, wird sich sein Kollege Udo Füssel einer neuen Aufgabe stellen.

Notariell verbrieft


Aufsichtsrat Dieter Heldrich erläuterte bei der Vorstellung das Verfahren der Neubesetzung: Beide Stellen waren extern und intern ausgeschrieben, die zwei auserkorenen Kandidaten von der Bafin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) geprüft und für geeignet befunden worden, wie vorgeschrieben.

Dann habe der Aufsichtsrat in Begleitung eines Juristen die (übrigens unbefristeten) Verträge mit den beiden Neuen geschlossen, sie sind bereits notariell abgesegnet. Die Neubesetzung mit zwei Vorständen sei ein deutliches Zeichen für die Regionalität und für eine Fusionsbereitschaft ohne Aufgabe der Selbstständigkeit - darüber zeigten sich der scheidende Vorstandsvorsitzende Hans Renner und Aufsichtsrats-Chef Dieter Heldrich einig.

Neuer Stellvertreter


Letzterer stellte auch gleich seinen neuen Stellvertreter Jürgen Bodendörfer vor. Beide neuen Vorständen werden in der Zentrale in der Neustadt ihre Büros beziehen.
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