Eröffnung des Rosenberger Krippenweges
Froher Glaube in 60 Szenen

Feierliche Bläsermusik steuerte das Quartett "In Blech nichts Neues" zum Krippenweg-Auftakt bei. Bilder: rlö (2)

"Seht, welche Herberg' wir dem Jesuskind bereiten" - so wie im Prolog des Verkündigungsengels präsentiert sich die Geschichte von Bethlehem in kunstvollen Variationen an 45 Stationen mit über 60 Krippen. Pfarrer Uwe Markert formulierte: "Der Rosenberger Krippenweg ist eine gute Gelegenheit, sich auf das Kommen des Erlösers vorzubereiten."

Feierliche Bläsersätze des Quartetts "In Blech nichts Neues" stimmten bei der Auftaktfeier im Fischer-Biergarten auf die beginnenden Adventwochen ein, und die vielen Besucher, die zur Eröffnung des 14. Rosenberger Krippenweges gekommen waren, ließen sich gerne mitnehmen in die besondere Atmosphäre dieser Tage. Einen bedeutsamen Beitrag dazu liefert auch in diesem Jahr der Krippenweg mit seiner enormen Palette kunsthandwerklicher Krippendarstellungen in den unterschiedlichsten Techniken und Stilarten.

Ausgedehnter Dank


Für die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit dankte Krippenweg-Sprecher Wolfgang Albersdörfer seinen Mitstreitern Werner Schmidt, Hans Pilhofer, Wolfgang Fischer, Wolfgang Schuppe, Reinhold Erdelt, Sonja Plachetka und Kerstin König. Dank galt ebenso der Stadt und dem Bauhof für die Unterstützung bei der Aufstellung der Großkrippen, natürlich auch allen Geschäfts- und Privatleuten, die ihre Schaufenster oder Grundstücke für den Krippenweg zur Verfügung stellten.

Bürgermeister Michael Göth war voll des Lobes über all die festlichen Aktivitäten, die sich schon am ersten Adventwochenende in der Herzogstadt abspielten, von der Grubenweihnacht im Schaustollen über das Winter-Annafest bis hin zum Krippenwegauftakt. Dieser Rundgang durch die Krippenbaukunst sei längst zu einer Attraktion mit überregionaler Anziehungskraft geworden, umso mehr sei den Organisatoren wieder reger Besuch zu wünschen.

Innen aufräumen


Weihnachtliche Lieder der Gesangsgruppe Taubmann leiteten über zum Wort der beiden Ortsgeistlichen Pfarrer Thomas Saju und Pfarrer Uwe Markert. "Schön, dass die Kirche mitten in der Welt präsent ist, so wie hier in Rosenberg mit dem Krippenweg", bemerkte der katholische Seelsorger. Und Pfarrer Uwe Markert empfahl, die Adventszeit zu nutzen, um nicht nur aufs Äußerliche zu achten, sondern auch im eigenen Innenleben aufzuräumen.

Glühwein, Stollen und Rostbratwürstl warteten jetzt schon darauf, die große Gästeschar zu stärken für den Spaziergang über den 14. Rosenberger Krippenweg, getreu dem Ratschlag des Verkündigungs-Engels, in dessen Rolle diesmal Marina Thurner geschlüpft war: "Erfreut Euch an kunstvollen Krippenwerken und lasst Euch im frohen Glauben bestärken!"
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