Erzieherinnen schließen sich im Arbeitskreis Bildungsraum Kita zusammen
Fundament für Schule legen

Die Schule hat begonnen, und nach den ersten beiden Wochen kehrt bei den meisten Erstklässlern allmählich etwas Routine ein. Um schulfähig zu sein, reicht es aber nicht, nur "fit im Kopf" zu sein.

Leitender Regierungsschuldirektor a.D. Richard Glombitza drückte es so aus: "Nicht nur der Kopf geht in die Schule. Es kommt immer das ganze Kind."

Sowohl die soziale, physische, psychische und geistige Reife eines Kindes seien ausschlaggebend für den Erfolg. Dafür leisten schon die Kitas ihren Beitrag. Mit altersgemäßen Methoden und Angeboten legen sie den Grundstein für die Kompetenzen, die ein Schulanfänger braucht, und wecken Freude auf die Schule.

In Sulzbach-Rosenberg hat sich, um dies zu gewährleisten, der Arbeitskreis "Bildungsraum Kita" zusammen gefunden. Darin vertreten sind Erzieherinnen aus allen Kindertageseinrichtungen der Herzogstadt. In regelmäßigen Treffen tauschen sich die Mitwirkenden darüber aus, den Kindern das nötige Rüstzeug für die Schule mitzugeben.

In einer Pressemitteilung zeigten sich die Arbeitskreismitglieder vor allem einig darüber, dass es bei weitem nicht ausreiche, nur im letzten Kindergartenjahr besondere Förderung zu erhalten. Vorbereitung auf die Schule beginne von Geburt an. Deshalb sei es wichtig, dass sowohl das Elternhaus als auch die vorschulischen Bildungseinrichtungen (Krippen und Kindergärten) Hand in Hand das Fundament schaffen, auf dem die Schule aufbauen könne.

Kindgemäße Angebote - und hierbei vorrangig das freigewählte Spiel des Kindes - seien von zentraler Bedeutung für eine gesunde Entwicklung bis zum Schulstart. Dies untermauerten neueste Erkenntnisse aus der Lern- und Hirnforschung. So würden die Kinder mit Lernbereitschaft und Neugierde gut gewappnet für die anspruchsvollen Aufgaben in der Schule aus der Kita entlassen.

Die Kindertagesstätten, so die Erzieherinnen, orientierten sich dabei an den gesetzlichen Bestimmungen des Bildungs- und Erziehungsplans. Er liefere die Vorgaben zur Bildung, Erziehung und Förderung der Kinder - ähnlich den Lehrplänen für die Schulen. Zudem finde eine enge Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule statt. Das gewährleiste, dass der Übergang möglichst harmonisch für die Kinder verlaufen könne.

Noch intensiver werde diese Kooperation seit Vergabe des Bildungssiegels gepflegt, das die Stadt Amberg und der Landkreis Amberg-Sulzbach im Zuge der Kampagne "Bildungsregionen in Bayern" 2015 erhalten hätten.
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