Es geht weiter beim Club Solidarität
Ein Jahr mit Doppelspitze

Stefan Kummer schleppte den Geschenkkorb, der Willi Herold für seine 60 Jahre Mitgliedschaft überreicht wurde. Bürgermeister Michael Göth (rechts) und Irmi Herold (links) gratulierten dem Jubilar. Bild: hka

Sie pflegen Geselligkeit, und sie helfen einander seit mehr als 100 Jahren. Und weil es nicht ganz einfach ist, einen zu finden, "der den Hut aufhat", haben sich zwei dafür zur Verfügung gestellt, jedenfalls übergangsweise: Es geht also weiter mit dem Club Solidarität.

"Zwei Jahre", sagte Irmgard Herold im Januar 2014, als sie zur Vorsitzenden des Clubs Solidarität gewählt wurde. Die Frist, die sich die erste Frau in diesem Amt gesteckt hat, ist abgelaufen. Bei der Jahresversammlung musste jetzt eine neue Führung gesucht werden. Das ist gelungen: Werner Kirschner und Stefan Kummer stehen gemeinsam an der Spitze.

Bürgermeister arbeiten mit


35 der 161 Mitglieder waren in den Gasthof Zum Bartl gekommen, um über die Geschehnisse in ihrem Verein informiert zu werden, langjährige Mitglieder zu ehren und eine neue Vorstandschaft zu wählen. Unter ihnen zwei Bürgermeister: Michael Göth, der Gruß- und Dankesworte sprach, und Hans-Jürgen Reitzenstein, der als Club-Mitglied für eine reibungslose Neuwahl sorgte.

Schriftführerin Helga Renner listete die überwiegend geselligen Veranstaltungen des Vorjahres auf: Teilnahme an städtischen Festen und Kirwan, eine Tagesfahrt zum Brombachsee, eine Maiwanderung, die Weihnachtsfeier sowie Besuche bei 22 Mitgliedern am Krankenbett oder zu runden Geburtstagen.

Schatzmeister Lothar Bedritzki heimste das Lob der Revisoren für seine klare und übersichtliche Buchführung ein. Zudem meldete er einen ordentlichen Betrag auf dem Konto sowie ein leichtes Plus in der Kasse.

Führung umgekrempelt


Bei der Neuwahl ergaben sich etliche Veränderungen in der engeren Vorstandschaft dadurch, dass bisherige Vorstandsmitglieder alters- oder krankheitsbedingt nicht mehr antreten wollten. Ähnliche Gründe gaben auch den Ausschlag dafür, dass Irmi Herold ihr Amt als Vorsitzende zur Verfügung stellte.

Eine Lösung kam dadurch zustande, dass Stefan Kummer und Werner Kirschner sich als Doppelspitze zur Verfügung stellten. Allerdings kommissarisch nur für ein Jahr: Dann solle bei einer Neuwahl Kirschner für den Vorsitz kandidieren, Kummer als sein Stellvertreter. Die Versammlung war mit diesem Vorschlag einverstanden, wählte die beiden und sicherte so, dass es weitergeht mit dem Club. Auch der Posten des Schriftführers wurde zweifach vergeben an Helmut Zwick und Hilde Maul.

Kasse in bewährten Händen


Lothar Bedritzki ist weiterhin Kassier. Ihm zur Seite steht als Stellvertreter Werner Kirschner, Kassenprüfer bleiben Hans-Jürgen Reitzenstein und Hugo Luber. Beisitzer sind wie bisher Karl Herold und Therese König, verstärkt durch Irmi Herold. Der scheidenden Vorsitzenden galten Dankesworte von Bürgermeister Michael Göth sowie ihrer beiden Nachfolger Kummer und Kirschner.

EhrungenFür eine Reihe von Mitgliedern waren Urkunden und Geschenke vorbereitet, die meisten aber konnten aus verschiedenen Gründen nicht anwesend sein. Die Ehre aller rettete Willi Herold, der seit 60 Jahren dem Club Solidarität die Treue hält und es sich auch nicht nehmen ließ, zur Jahresversammlung zu kommen. Für seine Treue und seine Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Weitere Jubilare des Clubs Solidarität sind Hermann Krieger (40 Jahre), Theo Daller, Karl Kerwin und Gottfried Neuhold (je 25 Jahre). (hka)
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