Familie Lamm schließt Kater Blacky nach eineinhalb Monaten der Ungewissheit wieder in die Arme
Blacky wieder zurück in der Familie

Jessica Lamm gab die Hoffnung nicht auf, dass ihr geliebter Kater Blacky noch lebt. Jetzt kann sie ihn wieder in ihre Arme schließen. Bild: juh
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Sulzbach-Rosenberg
16.02.2016
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Eineinhalb Monate voll Ungewissheit, Angst und Hoffnung liegen hinter Familie Lamm aus Sulzbach-Rosenberg. Am Freitag erreichte sie endlich die erlösende Nachricht: Eine Familie fand ihren Kater Blacky, der in der Silvesternacht nicht mehr nach Hause zurückgekommen war, und nahm ihn bei sich auf. "Ich dachte, er kommt nicht mehr nach Hause. Aber Jessica gab die Hoffnung nicht auf", erklärt Mutter Ida.

Nachdem der Kater verschwunden blieb, vermutete die Familie, er sei in den Wald gelaufen aus Angst vor den Silvester-Böllern. "Es hätte ja sein können, dass er aus Versehen in eine Garage gesperrt wurde", erklärt Jessica Lamm. Doch auch nach den Feiertagen fehlte von Blacky jede Spur. Immer wieder habe die 19-Jährige die Lieblingsplätze des Katers abgesucht, das Internet nach gefundenen Katzen durchforstet - ohne Erfolg. "Blacky war ein Geburtstagsgeschenk für Jessica. Er lebt seit 13 Jahren bei uns und gehört zur Familie", betont Ida Lamm. Umso schmerzhafter sei die Ungewissheit gewesen.

Geburtstags-Überraschung


Am Freitag feierte der Vater von Jessica Geburtstag. "Sein größter Wunsch war, dass Blacky wieder bei uns ist", erinnert sich Ida Lamm. Dann passierte etwas, an das sie nicht mehr geglaubt hatte. "Eine Nachbarin kam mit der Zeitung zu mir, lachte und sagte: "Weißt du das schon mit Blacky? Eine Familie hat ihn gefunden", lächelt die Tochter. Sofort sei sie in "Tränen vor Glück" ausgebrochen. "Am wichtigsten war mir im ersten Moment nicht einmal, dass er wieder zu uns zurückkommt, sondern, dass er lebt und es ihm gut geht."

Selbst Mutter Ida ließ den Tränen freien Lauf, als sie Blacky endlich wieder in die Arme schließen konnte. "Ich bin der Familie unfassbar dankbar, dass sie sich so liebevoll um unseren Kater gekümmert hat. Ich habe deren Töchtern gesagt, dass sie Blacky jederzeit besuchen dürfen, wenn sie ihn vermissen."

Nach einem Tag habe sich der Vierbeiner, der sich von Gallmünz bis nach Loderhof durchschlug, wieder in seinem Zuhause eingelebt. "Jetzt geht er nur noch in den Garten, nicht weiter", lacht Ida Lamm.
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