Festgottesdienst in der St.-Johannis-Kirche zur Jubelkonfirmation
Zuspruch für die Zukunft

Die diamantenen Konfirmanden (Bild links) und die eisernen Jubilare (rechts) mit Pfarrer Uwe Markert. Bilder: Fotohaus Jäger (2)

Sieben eiserne, sechs diamantene, 20 goldene und 15 silberne Konfirmanden kamen im Festgottesdienst in der St.-Johannis-Kirche zusammen, um sich noch einmal Gottes Segen für ihren Lebensweg zusprechen zu lassen.

Die Jubelkonfirmanden hatten 1946 vor Pfarrer Ernst Rauh, 1956 vor Pfarrer Hermann Opp, 1966 vor Pfarrer Friedrich Wurm und 1991 vor Pfarrer Dr. Roland Gierth ihr Taufversprechen erneuert. Jetzt blickten sie zusammen mit Pfarrer Uwe Markert auf die langen Jahre seit ihrer Konfirmation zurück.

Markert predigte über den 31. Psalm, in dem der Beter Gott sein Leid klagt, sich aber zugleich mit Dank erinnert und sich auf Gottes Hilfe verlässt. "Gott stellt unsere Füße auch heute auf weiten Raum", stellte der Geistliche fest, "er stellt uns in diese Lebenslandschaft, nicht als eine Marionette, die nur an Fäden hängt, ohne eigene Freiheit." Sondern er stelle die Menschen auf ihre eigenen Füße, damit sie Schritte wagen und selber gehen. Der Mensch sei dazu bestimmt, auch in schwierigen Situationen aufrecht zu gehen. Immer wieder, erinnerte Markert die Jubelkonfirmanden, haben sie Gutes erlebt. Sie haben die Weite des Raumes und die Tragfähigkeit des Bodens gespürt. Das sei belebend, ermutigend und stärkend. So können sie für schwierige Zeiten Zuversicht tanken: "Unsere Zeit steht in Gottes Händen, das ist ein schöner Zuspruch für die Zukunft."

In Gruppen traten die Jubelkonfirmanden zum Altar. Markert sprach ihnen, wie die Pfarrer vor 70, 60, 50 und 25 Jahren, den Segen Gottes zu. Mit der ganzen Gemeinde feierten die Jubilare dann das Abendmahl.

Musikalisch wurde der Gottesdienst sehr festlich vom Kirchenchor unter der Leitung von Lisa Brzoza und von Doris Weidner an der Orgel gestaltet.
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