Frauen-Union in der Autowerkstatt
Tipps zur Pannenhilfe

Was kann man tun, wenn man mitten in der Pampa, womöglich auch noch im Dunkeln, eine Autopanne hat? Gibt es Tricks, mit denen man den Wagen im Notfall wieder zum Laufen bringt? Das waren die Fragen, mit denen die Mitglieder der Frauen-Union zum Pannenkurs für Frauen beim Autohaus Meister eintrudelten. Aber Kfz-Meister Martin Meister musste die Damen leider gleich enttäuschen: "Nein. Wenn das Auto plötzlich stehenbleibt, gibt es, außer den ADAC oder Pannendienst zu rufen, nicht viel, was man tun kann." Zu viel Elektronik mache es für einen Ungeschulten unmöglich, selbst Hand an einen Motor zu legen. Dennoch hatte Meister für seine Besucherinnen viele Informationen zum Umgang mit ihrem Auto. Ölstand und Reifendruck prüfen, Spritzwasser nachfüllen, das seien Kniffe, die jeder Autobesitzer beherrschen müsse, erklärte der Junior-Chef. Auch den Behälter für Kühlflüssigkeit sollte jeder kennen und befüllen können. Dass alle Autofahrer ein Auto, das wegen einer schwachen Batterie nicht anspringt, überbrücken können, bezweifelte Meister allerdings. Er erklärte, welches Kabel wo angesteckt werden muss - auch wenn sich die Batterie bei verschiedenen Marken an unterschiedlichen Stellen befindet. Nützlich sei auch, zu wissen, wie man vorne und hinten den Abschlepphaken montieren kann oder per Notausstattung einen kaputten Reifen wieder so hinbekommt, dass man es in die nächste Werkstatt schafft. Zum Schluss durfte FU-Vorsitzende Nicole Selendt selbst Hand an ein Auto legen. Martin Meister zeigte, wie man einen Reifen wechselt und ein Notrad anbringt. Bild: hfz

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