Freie Wähler Umland kritisieren Nacharbeiten an Bahnbrücke
Enttäuschung über Korrektur

Gar nicht zufrieden mit der laufenden Nachbesserung zeigten sich die FWU-Kommunalpolitiker: Unter anderem sei der abgesenkte Fahrbahnabschnitt viel zu kurz. Bild: Gebhardt
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Sulzbach-Rosenberg
19.09.2016
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"Hier ist nichts so, wie es sein soll!" Die Freien Wähler Umland fanden harte Worte bei der Besichtigung der Baustelle in Großalbershof. Hier soll rund um die neue Bahnbrücke, die nicht hoch genug ausfiel, nachgebessert werden. Auch die Stadt bekam gehörige Kritik ab.

Zur Zeit laufen die Nachbesserungsarbeiten durch die von der Bundesbahn beauftragte Firma. Die FWU nahm dies zum Anlass, einen kritischen Blick auf die Baustelle zu werfen - und die Stadträte zeigten sich sehr enttäuscht. Peter Ehm deutete auf die Brückendurchfahrt, in der die Fahrbahn wieder entfernt wurde: "Wo soll hier das Wasser ablaufen? Es wird im Winter Eisplatten geben. Warum ist die enorm störende Verkehrsinsel nicht weggekommen?"

Fragen, die sich die Kommunalpolitiker gemeinsam mit Anliegern stellten. "Seit der Planung der Stadt mit der Engstelle im Erlheimer Weg habe ich jegliches Vertrauen in die Kompetenz der Verantwortlichen verloren", meinte Ehm in Richtung Kommune. Die Verantwortlichen der Stadt kümmerten sich überhaupt nicht um die Baustelle, um die Arbeiten zu überwachen und Fehler rechtzeitig auszumerzen.

Peter Bruckner zeigte sich "sehr enttäuscht", dass die Versprechen nicht eingehalten wurden. "Der Bereich der nachträglichen Absenkung wurde uns vorher als viel größer versprochen". Der jetzige Abschnitt sei ein Witz: "Da bleibt das Wasser drin stehen, gefriert im Winter, und der Bus kommt beim Ausfahren aus der Unterführung ins Rutschen!"

Die ganze Durchfahrts-Situation hätte viel großzügiger gestaltet werden sollen, damit die Busfahrer und Lastwagenfahrer besser ausholen könnten. Dabei, so die FWU einheitlich, störe vor allem die Verkehrsinsel an der Ostseite, die keinen Sinn mache und noch dazu Lkw-Fahrer, die umdrehen müssten, stark behindere. "Auch dieses Konstrukt muss weg!", forderte Bruckner.

Völlig inakzeptabel sei auch die geplante Umgestaltung des jetzt gepflasterten Abfluss-Schachtes direkt neben der Fahrbahn im Osten links nach der Brücke. Abschließend kritisierten die FWU-Politiker, dass sich bei den "Jours fixes", den regelmäßigen Baustellenbesprechungen, keine Verantwortlichen der Stadt hätten sehen lassen. Die Freien Wähler Umlandwollen das Thema im Stadtrat einbringen.
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