Generalsanierung der Kindertagesstätte Guter Hirte
Höhere Quote entlastet Stadt

Auskunft zur Sanierung gaben (von rechts) Pfarrer Uwe Markert, SPD-Fraktionssprecher Achim Bender und Bürgermeister Michael Göth. Bild: Royer

Die Generalsanierung der Kindertagesstätte Guter Hirte samt Gemeindehaus in Rosenberg ist unumgänglich. Benötigt werden neue Fenster, der Anschluss an die Fernwärme ist geplant. Und gedämmt ist das Gebäude ebenfalls nicht.

Zudem muss der Barrierefreiheit Rechnung getragen werden. Für die Stadt bedeuten diese Maßnahmen einen enormen finanziellen Aufwand. Pfarrer Uwe Markert informierte am Dienstag Bürgermeister Michael Göth, der einen deutlichen Anstieg der Förderquote ankündigte. Göth war mit Fraktionssprecher Achim Bender und weiteren SPD-Stadträten zu einem Rundgang in die evangelische Kindertagesstätte gekommen.

Wie der Geistliche mitteilte, seien aktuell gegenüber der Baugenehmigung kleinere Einsparungen möglich geworden. So sei die behindertengerechte Rampe durch den Einbau eines Aufzuges überflüssig geworden. Die Gestaltung der Außenanlagen sei zunächst zurückgestellt, und die Vorgaben des Bebauungsplans für den Stadtteil Rosenberg mache nun ein günstigeres rotes Falzziegel-Dach möglich.

Markert erklärte beim Ortstermin zudem, dass der Vorplatz jetzt offener gestaltet werden kann. Mit dem Aufzug lassen sich auch die Gemeinderäume im Untergeschoss barrierefrei erreichen. Aus Brandschutzgründen wird im Kindergartenbereich eine zusätzliche Tür eingebaut, die einen zweiten Fluchtweg parallel zum Flur öffnet. "In der vergangenen Woche gab es zur Generalsanierung auch ein letztes, klärendes Gespräch mit Architekt Sebastian Bildstein vom landeskirchlichen Baureferat in München. Jetzt hoffen wir darauf, dass der Antrag vonseiten der Landeskirche im Vergabeausschuss positive beschieden und ein ordentlicher Zuschuss in Aussicht gestellt wird. Die Genehmigung ließ auf sich warten, weil es zu Verzögerungen durch Personalwechsel kam", erklärte Uwe Markert.

Umzug ins Schlössl


Er dankte Bürgermeister Michael Göth und der SPD-Fraktion für die Information zur Genehmigung des vorzeitigen Baubeginns im nächsten Frühjahr sowie für die Unterstützung durch die Kommune. Im Februar habe der Stadtrat entschieden, 90 Prozent der Gesamtkosten von 1,35 Millionen Euro zu übernehmen. Nach Abzug der Zuschüsse und wegen erhöhter Förderung komme auf die Herzogstadt ein Eigenanteil von rund 500 000 Euro zu. Den Rest trage die Kirche. Die zeitweise Auslagerung des Kindergartens ins Schlössl sei angedacht, ein Zuschuss beantragt.

Zurzeit werden in der Kita Guter Hirte 50 Kindergarten- und 12 Krippenkinder betreut. Wegen der Zunahme der Stadtbevölkerung, herrsche in Sulzbach-Rosenberg weiter Bedarf an Kita-Plätzen. "Hier sind wir in guten Verhandlungen mit einem Träger", freute sich Bürgermeister Michael Göth. (Zum Thema)
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