Generation Snow spendet
4500 Euro gehen an Unicef

Sauberes Wasser ist zum Überleben notwendig, daher überreichten Geschäftsführer Oliver Pongratz (Zweiter von rechts) und Jessica Olbrysch (rechts), Marketing und Vertrieb, keinen Spendenscheck sondern zu den 4500 Euro blaue Wassereimer an die Unicef-Repräsentantin Alexandra Meindl-Müller (links). Bild: gf

Generation Snow, einer der größten Veranstalter für Wintersportreisen in Bayern, unterstützt mit seinem Hilfsprojekt "Donate your Keycard" die Unicef- Kampagnen "Schulen für Afrika" und "Wasser wirkt". 4500 Euro gingen an das Deutsche Unicef-Komitee.

Gut 15 000 Wintersportgäste betreut der Reiseveranstalter Generation Snow in Bayern jedes Jahr Seit 2003 betreiben Oliver Pongratz und Dr. Thomas Nowey zusammen mit 120 Ski- und Snowboard-Lehrern ihre vom DSLV anerkannte Profi-Skischule. Am Firmensitz in Grund, an der B 85 zwischen Sulzbach-Rosenberg und Amberg gelegen, arbeiten 17 Voll- und Teilzeitkräfte. "Nicht nur unsere Urlaubsgäste sollen lächeln", so Oliver Pongratz, "sondern auch die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft: Kinder in Krisen- und Entwicklungsländern."

Kartenpfand gespendet


Auf Anregung von Generation Snow haben sich die Wintersportgäste des Unternehmens das Keycard-Pfand ihrer Skipässe nicht erstatten lassen, sondern dem Eventveranstalter zur Verfügung gestellt. 4500 Euro sammelten sich somit an. Mit "Donate your Keycard" unterstützen Oliver Pongratz und Dr. Thomas Nowey die Unicef-Kampagnen "Schulen für Afrika" und "Wasser wirkt".

Wie Pongratz bei der Spendenübergabe betonte, betrage pro Skipass das Pfand nur zwei oder drei Euro. Nahezu alle Wintersportgäste haben aber nicht nur auf die Erstattung des Rückgeldes verzichtet, sondern auch noch Geld draufgelegt. Heraus kam ein Erlös, den Pongratz in dieser Höhe nicht erwartet hatte, wie er sagt.

Alexandra Meindl-Müller, Leiterin der Unicef-Arbeitsgruppe Regensburg und Deutsches Komiteemitglied, erklärte, der Spendenbetrag werde dazu beitragen, das Überleben von Kindern zu sichern.

"In Ländern wie Äthiopien, Malawi, Ruanda, Mosambik, Simbabwe und Südafrika müssten Bildungseinrichtungen renoviert oder neue aufgebaut werden. Es fehlt an Lehrern und geeignetem Schulmaterial." Grundvoraussetzung für einen Schulbesuch sei aber die Gesundheit der Kinder, und die hänge auch von sauberem Trinkwasser ab. Vielfach werde das mit Krankheitserregern verseuchte Wasser notgedrungen getrunken, oft mit tödlichen Folgen. "Unicef unterstützt Brunnenbau und die Errichtung von Wassertanks, um die Chancen auf ein gesundes Lebens zu verbessern", erklärte das Komiteemitglied.

Meindl-Müller: "Nur 50 Cent täglich reichen aus, um einem Kind in Äthiopien, das an Durchfall erkrankt ist, das Leben zu retten".
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