Gerätehaus der Rosenberger Siedler eingeweiht
Neuer Vereinsmittelpunkt

Nach der Segnung überreichten Pfarrer Uwe Markert und Pfarrer Thomas Saju (von links) im Beisein von Bürgermeister Michael Göth an Siedler-Vorsitzende Hildegard Geismann ein Holzkreuz für das neue Gerätehaus. Bilder: rlö (2)

Eine vorbildliche und herausragende Gemeinschaftsleistung - darin waren sich alle einig, die sich zur offiziellen Einweihung des neuen Gerätehauses der Siedlergemeinschaft Rosenberg eingefunden hatten. Bürgermeister Michael Göth gratulierte den Siedlern: "Ein neuerAnlaufpunkt!"

Aktuell 762 Mitglieder sind es, denen das neue Haus sicher im Vereinsleben weitere positive Impulse geben werde. In gut einjähriger Bauzeit hatte ein Team aus den Reihen der Mitglieder nicht weniger als 3500 freiwillige Helferstunden in das Vorhaben investiert.

Zum Einstand im neuen Gerätehaus gratulierten der Siedlergemeinschaft Rosenberg neben dem Stadtoberhaupt sichtlich beeindruckt auch SPD-Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl, der Leiter des städtischen Bauhofs, Erwin Thurner, Bernhard Pirner von der Unteren Bauaufsicht des Stadtbauamtes, Vertreter und Chefs der beteiligten Firmen und der Sparkasse.

Die Ortsgeistlichen Pfarrer Uwe Markert und Pfarrer Thomas Saju erbaten den Segen für das Gebäude. Landesvorstandsmitglied Petra Weiß vom Bayerischen Eigenheimerbund drückte ihre Glückwünsche aus mit den traditionellen Gaben zu einer Hauseinweihung: Brot und Salz. Das Gerätehaus in der Nachbarschaft des TuS-Stadions hatte bereits vor vier Wochen seine inoffizielle Eröffnung erlebt mit einer Kinder-Bastelaktion zum Muttertag.

Dank für Unterstützung


Vorsitzende Hildegard Geismann dankte der Stadt für größtmögliche Unterstützung während der gesamten Planungs- und Bauphase, ebenso den Handwerksfirmen, die etliches an Material und Arbeitsleistung kostenlos beigesteuert hätten. "Es hat sich für uns ausgezahlt, nur örtliche Unternehmen zu beauftragen." Das freiwillige Helferteam ("mein Dreamteam", so Geismann) habe mit rund 3500 unentgeltlichen Arbeitsstunden Großartiges geleistet. Dafür dankte die Vorsitzende und erwähnte das Führungstrio mit Bauleiter Martin Paulus, Hermann Dehling und Horst Kinn. "Alle, die hier helfend tätig waren, haben ein großes Stück Vereinsgeschichte für die Rosenberger Siedler mitgeschrieben." Paulus ließ die Planungsphase und den Verlauf der Maßnahme detailliert Revue passieren, wobei er auch die vielen Widrigkeiten beim Start (Schlechtwetter, grundloser Boden) nicht aussparte.

Offene Türen


Bürgermeister Göth zeigte sich überzeugt, dass dieses Gebäude an einem Standort mit bestem Blick auf Rosenberg schnell zum neuen Vereinsmittelpunkt werden wird. Anstelle einer Spende übernehme die Stadt die Bepflanzung der Außenanlagen. Das Gebäude beherbergt neben dem Lager für die ausleihbaren Gartengeräte eine Werkstatt, Aufenthaltsraum mit Küche sowie WC. Der offiziellen Einweihung schloss sich ein "Nachmitttag der offenen Tür" an, bei dem sich die Siedler für Besucher als perfekte Gastgeber erwiesen. Mit Interesse begutachteten die Gäste das Gerätehaus, in dem künftig Hermann Dehling als neuer Gerätewart verantwortlich tätig ist. Kaffee, Kuchen und Grillgut fanden dankbare Abnehmer.
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