Gesellschaftliche Ereignisse tragen zu einer gesunden finanziellen Entwicklung bei
Sportlerball auf der Streichliste

Die wirtschaftliche Seite lässt in der Bilanz des Sportvereins Schwarz-Gelb Kauerhof nicht zu wünschen übrig. Dagegen fühlten sich die rund 50 Besucher der Jahreshauptversammlung beim Rückblick der Fußballer eher an eine Achterbahnfahrt erinnert. Ein Happy-End ist noch drin.

Vorsitzender Andreas Bauer hob im Gasthof Zum Wulfen das Altstadtfest, die Bergbierprobe und andere gesellschaftliche Ereignisse heraus. Der SVK brauche sie zu einer gesunden finanziellen Entwicklung. Er dankte dem Organisator Michael ("Mümmel") Prohaska. Der Sportlerball gehöre allerdings wohl der Vergangenheit an. Seit Jahren stehe er als Draufzahlgeschäft in den Büchern.

Dieter Sperber, Horst Högner und Karl-Heinz Klier galt - stellvertretend für viele - Anerkennung für ihre Arbeit am Sportgelände. Der Vorsitzende sprach die Sanierung der Duschen sowie der Auswechselhäuschen an. Die guten Deutschkenntnisse von Eduard Reim hätten die Ausbildung der wieder näher an den Verein heranrückenden Sportakrobaten erleichtert. Zum Schluss würdigte Bauer das Engagement der Sparkasse Amberg-Sulzbach und der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg sowie aller anderen Unterstützer.

Sparen, wo es geht


Karl-Heinz Herbst schilderte die finanzielle Lage des Vereins. Verantwortungsvolles Sparen, wo es geht, habe eine erfolgreiche Entwicklung ermöglicht, fasste er zusammen. Für die Kassenprüfer attestierte Eduard Maul den Kassieren Herbst und Karl-Heinz Klier eine einwandfreie Buchführung und empfahl die Entlastung. Diese kam einstimmig zustande.

Aus der Fußballsparte berichtete Marco Bohmann von den F- und E-Jugendlichen, während Gerhard ("Jo") Pickel als Jugendleiter das Thema JFG anschnitt. Von einst knapp 120 Jugendlichen seien aktuell noch 80 übriggeblieben. Trainer und Betreuer seien angesichts des Mitgliederpotenzials der JFG-Partnervereine SV Loderhof/Sulzbach und SV Kauerhof dünn gesät. Gerade weil der Fortbestand der JFG ein weiteres Jahr gesichert sei, wünschte sich Pickel mehr Initiative.

Aus sportlicher Sicht äußerte er sich durchaus zufrieden. Nach der eher peinlichen, aber notwendigen Auflösung der A-Jugend werde es im kommendes Jahr wahrscheinlich wieder eine Mannschaft in dieser Altersstufe geben.

Die Alten Herren gestalteten ihre Saisonbilanz mit acht Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen positiv, berichtete Dietmar Ertl. Außerdem nahmen sie an zwei Hallenturnieren teil. Der Wermutstropfen seien die - überwiegend nicht vom SVK verschuldeten - 14 Spielausfälle gewesen.

Drei Trainer beschäftigt


Wechselhaft verlief der Weg der Seniorenfußballer. Tobias Schmalzl blendete auf den in der Vorsaison erreichten zufriedenstellenden fünften Platz und die Verstärkung des Kaders in der Sommerpause zurück. Der sportliche Erfolg blieb allerdings aus. Nach einer Niederlagenserie trennte sich der SVK von Coach Harald Luft. Für ihn sprang Frank Bleisteiner ein, der die Mannschaft wieder auf Kurs brachte. Im Winter übernahm Bernd Polster das Kommando und startete mit einigen knappen Niederlagen. Nach einer Steigerung sollte der Klassenerhalt nun eingetütet werden. Die 2. Mannschaft rutschte nach ihrem sechsten Platz vor Jahresfrist in die hinteren Tabellenregionen ab.

Turnerische Vielfalt


Ruth Meidenbauer informierte über den Bereich Kinder- und Erwachsenenturnen. Dort gebe es eine vielfältige Bandbreite an Angeboten mit Mädchenturnen, Einradfahren, Kinderturnen Fit and Fun und Ü12, Rhythmische Sportgymnastik, Kinder-Zumba, Damengymnastik, Zumba und Step-Aerobic, Rückenfit (DTB) und Nordic Walking.

Bürgermeister Michael Göth war nach den Berichten überzeugt, dass der SV Kauerhof seriös geführt werde und auf einem gesunden finanziellen Fundament stehe. Dank sagte er der Vereinsführung sowie allen Mitarbeitern, die das Jahr über ehrenamtlich zur Verfügung stünden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Jahreshauptversammlung (966)SV Kauerhof (12)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.