"Girls Day" führt die Mädchen zur VII. Abteilung der Bereitschaftspolizei (BPA)
Am Abzug und auf der Matte

"Ganz ruhig bleiben und immer das Ziel im Augen behalten" - Polizeihauptmeister Harald Geßner unterweist die Teilnehmerinnen im sicheren Umgang mit der Schusswaffe. Bild: hfz
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
07.05.2015
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Am Ende fühlten sich die teilnehmenden Mädchen bestätigt, dass "Polizistin zu werden" kein Traum bleiben muss, sondern sehr wohl zu ihrem Traumberuf werden kann. Zu der Erkenntnis kamen sie beim "Girls Day" als Gäste bei der VII. Abteilung der Bereitschaftspolizei (BPA).

Einen Tag lang die Ausbildung bei der Polizei erleben, unmittelbar vor Ort sehen, welche Anforderungen an die jungen Beamten in Ausbildung gestellt werden und vor allem sich selbst einen Eindruck verschaffen, ob das Berufsbild eines Polizeibeamten mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmt - dazu bestand an diesem Tag Gelegenheit bei einem Blick hinter die Kulissen. 80 Mädchen aus dem Landkreis nutzten dies.

Umgang mit der Waffe

Voller Erwartung verfolgten die 13- bis 17-Jährigen die Vorstellung des auf den Tag abgestimmten Programms durch Hauptkommissar Bernd Dirschl. Anschließend erklärten erfahrene Schießausbilder den sicheren Umgang mit der Waffe und vertieften die grundsätzlichen Regeln bei einem computersimulierten Training in der Raumschießanlage. Auch die Ausführungen zu verschiedenen Methoden der Sicherung von Fingerabdrücken im Fach Kriminalistik beeindruckten, da die Mädchen selbst Hand angelegen durften und im Stile des echten Erkennungsdienstes Abdrücke sicherten.

Selbstverteidigung für die Mädchen

"Wie behaupte ich mich, wenn ich plötzlich von Unbekannten bedrängt werde?" lautete das Thema der Unterweisung in der Selbstverteidigung, bei der die Teenager auf dem Mattenboden der SV-Halle die praktischen Tipps der Polizeiausbilder umsetzen konnten. Ein weiterer Programmpunkt war die Vorführung am europaweit einzigartigen Fahrsimulator. Die Schülerinnen erhielten einen Eindruck, welche Anforderungen an den Polizeibeamten bei einer Einsatzfahrt mit Sonder- und Wegerechten gestellt werden. Mittels eines Computerprogramms werden verschiedene Verkehrssituationen auf die im Fahrsimulator installierten Bildschirme übertragen, auf die der Fahrer im realitätsgetreuen Streifenfahrzeug bei seiner imaginären Streifenfahrt angemessen reagieren muss.

Informativ und kurzweilig

Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Programm durch zwei informative und kurzweilige Vorträge. Hauptkommissar Jörg Pfab, Einstellungsberater der Polizeidirektion Amberg, skizzierte das Bewerbungsverfahren und umriss kurz die Einstellungsvoraussetzungen. Den Ablauf der Einstellungsprüfung und die Prüfungsinhalte wurden von Hauptkommissar Harald Wagner erläutert. Dass dieser Informationstag das Interesse der Beteiligten geweckt hatte, war in der abschließenden Fragerunde deutlich zu erkennen, hieß es nun in einem Pressetext. Neben dem vielschichtigen Aufgabenfeld und sehr guten Aufstiegsmöglichkeiten wurden speziell die Einstellungsvoraussetzungen thematisiert. Die nächste Möglichkeit, sich über den Polizeiberuf aus erster Hand zu informieren, besteht bei der 25-Jahr-Feier der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung am Sonntag, 26. Juli.
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