Inklusion notwendig
Talkrunde bei der Jubiläumsfeier im Haus Rabenholz

Über das Thema Inklusion diskutierten (von links) 2. Bürgermeister Günter Koller, stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann, die Geschäftsführerin des Paritätischen Bezirksverbands Niederbayern/Oberpfalz, Andrea Ziegler, und der Geschäftsführer des Regionalen Steuerungsverbands Amberg-Sulzbach, Gerhard Fleischmann. Bild: ads

Im Rahmen des Festakts zum 20-jährigen Bestehen des Hauses Rabenholz, eine soziotherapeutische Einrichtung des Sozialteams für Menschen mit psychischen Erkrankungen (STZ), und zum fünf-jährigen Bestehen des betreuten Gruppenwohnens hatten die Verantwortlichen eine Talkrunde veranstaltet. Dabei betrachteten die Teilnehmer die Einrichtung unter dem Aspekt "Das Haus Rabenholz in der Region und im Spitzenverband". Auf dem Podium saßen stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann, Sulzbach-Rosenbergs 2. Bürgermeister Günter Koller, Gerhard Fleischmann, Geschäftsführer des Regionalen Steuerungsverbands Amberg-Sulzbach, und Andrea Ziegler, Geschäftsführerin des paritätischen Bezirksverbands Niederbayern/Oberpfalz.

Die Moderation übernahm Thomas Fehr, STZ-Projektleiter Oberpfalz. Bei der ersten Frage sollte Bachmann von ihren Erfahrungen mit den Nutzern des Hauses Rabenholz bei der Aktion Rollentausch in der Ergotherapie berichten. Die stellvertretende Landrätin fand dafür nur lobende Worte. Zur Kooperationen mit dem STZ im Landkreis meinte sie, Inklusion müsse als notwendige Aufgabe in vielen Einzelprojekten erfolgen, da der Transfer in die Gesellschaft notwendig, wenn auch kleinteilig sei.

Landrat Richard Reisinger wies auf das Inklusionsprogramm des Landkreises hin, auf das Erdbeerprojekt und das Wundernetz. Koller meinte, dass die Nutzer des Hauses Rabenholz sehr gut integriert seien und in ihrer Vorbildfunktion in Sachen Solidarität und Hilfsbereitschaft die Stadt bereichern würden. Fleischmann sagte, dass der Einrichtung in der Region eine wichtige Bedeutung zukomme, denn sie genieße ein Alleinstellungsmerkmal.

Ziegler sollte begründen, warum 2013 der Preis für Inklusion der Luise-Kiesselbach-Stiftung an das STZ für die inklusive Entwicklung des neuen Leitbildes ging. Sie erklärte, die Nutzer des Hauses hätten dabei ihre Meinungen einbringen können. Ziegler ging außerdem auf die Bedeutung der Gewaltprävention gegenüber Frauen mit Behinderung ein. Dafür hat das Sozialteam ein Schutzkonzept erstellt.

Dem Haus Rabenholz kommt in der Region eine wichtige Bedeutung zu, denn es genießt ein Alleinstellungsmerkmal.Gerhard Fleischmann
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