Interessengemeinschaft für Stadtteil Rosenberg gegründet
Echte Freunde für das „Dorf“

Im Foyer der Musik-Bar "Gestern" im früheren Zentralbüro zeigten etliche Gäste, dass ihnen der Stadtteil Rosenberg am Herzen liegt. Bilder: Royer (3)
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
05.06.2016
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Unter der Rosenberger Fahne gratulierte (von links) Bürgermeister Michael Göth en Sprechern der IG "Freunde Rosenbergs" Christian Weiß mit Töchterchen Sofie, Sepp Lösch und Stefan Kalkbrenner zum Engagement.

Liebe zur Heimat, zu den Menschen und zur eigenen Historie lösen gerne ehrenamtliches Engagement aus. Bestes Beispiel dafür ist die Interessengemeinschaft (IG) "Freunde Rosenbergs", die sich unermüdlich für "ihr Dorf" einsetzt. In der Musik-Bar "Gestern" konstituierte sich der Zusammenschluss nun offiziell. Und an Ideen scheint es nicht zu mangeln.

Mit rund 40 Gästen bekundete doch ein kompakter Kreis Interesse am Stadtteil Rosenberg, um gemeinsam unter dem Dach der IG Einsatz zu zeigen. Dieses ehrenamtliche Bemühen soll auch künftig dazu beitragen, Rosenberg schöner sowie lebens- und liebenswerter zu machen.

Christian Weiß, zusammen mit Sepp Lösch federführend bei den ersten IG-Aktionen beteiligt, freute sich im Foyer des ehemaligen Zentralbüros über den Zuspruch, erläuterte den Charakter des Treffens am Sonntagvormittag und stellte den bereits lose existierenden kleinen Helfer-Stamm vor. "Wir wollen unseren kleinen tatkräftigen Haufen jetzt erweitern und bei regelmäßigen Treffen unser Engagement koordinieren." Weiß verwies als bereits gelungenes Beispiel des Einsatzes für Rosenberg auf die seit 2013 existierende Dorfweihnacht als attraktiven Anziehungspunkt. Seinen Ausführungen zufolge wird sich die IG künftig auch der Ortsbildpflege widmen und dementsprechend weitere Projekte anstoßen.

Es gelte aber auch, die Kooperation mit anderen Vereinen oder Institutionen zu suchen, um das Beste für Rosenberg zu erreichen und den Zusammenhalt im Dorf zu fördern. Mit der Pflege des Kneippbeckens an der Flei oder die Sorge um den Rosenpfad verlangten bestehende Angebote dauerhaftes Engagement.

Strukturen vorhanden


Den Unterbau der künftigen konkreten Maßnahmen werden feste Gesprächsrunden in Stammtisch-Form bilden, um effizient und schnell handeln zu können. "Mim Reen macht mas aas!", soll künftig als Devise der Interessengemeinschaft gelten, unterstrich Christian Weiß vor der Gästeschar, darunter Bürgermeister Michael Göth, sein Stellvertreter Günter Koller, Kreisrat Dr. Martin Pöllath und Heimatchronist Paul Royer.

Sepp Lösch verwies auf den vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz im Dorf. Er erinnerte unter anderem an die Wiederbelebung der Rosenberger Kirwa 1979, das Gänsangerfest, den Rosenpfad, Eislaufplatz-Betreuung oder den Krippenweg. Noch in diesem Jahr werde mit der Umgestaltung des Flei-Bereichs ein weiterer Wunsch der IG umgesetzt. Dafür dankte Lösch der Stadt, die auch in der Vergangenheit oftmalige Unterstützung gewährte.

Bürgermeister Michael Göth würdigte den vielfältigen Einsatz der IG, lobte den Schritt der Konstituierung und sah bereits gewisse Strukturen vorhanden, da schon einige gute Ideen umgesetzt wurden. "Weitere positive Impulse erwarten wir uns heuer mit dem Abriss der Videothek, dem Neubau der Jahnschul-Turnhalle, der Flei-Umgestaltung und der Sanierung des Kindergartens Guter Hirte, resümierte das Stadtoberhaupt.

Bevor in bester Frühschoppen-Manier Sauerne und Weizenbier aufgetragen wurden, bestätigte die Versammlung Christian Weiß, Sepp Lösch und Stefan Kalkbrenner als Sprecher der IG. Einer weiteren Aufwertung des Dorfes mit den "Freunden Rosenbergs" steht nun nichts mehr im Wege - und jeder darf natürlich mitmachen.
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