Jahresbilanz der Feuerhof-Siedler
Kraft aus dem Zusammenhalt

Langjährige Mitglieder durften sich bei der Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Feuerhof über Urkunden und Geschenke freuen. Gratulanten waren Bürgermeister Michael Göth (links), Landrat Richard Reisinger (Dritter von links), Vorsitzender Klaus Frieser (rechts) und Landesvorstandsmitglied Petra Weiß (Vierte von rechts). Besonderer Dank galt Marie Freibott (Mitte) für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit. Bild: fnk

Ehrungen langjähriger Mitglieder, eine Beitragserhöhung und Stellungnahmen zur aktuellen Situation von Bürgermeister Michael Göth und Landrat Richard Reisinger waren wichtige Punkte der Hauptversammlung der Feuerhof-Siedler. Lob gab es für vielfältiges Engagement des Vereins

Im voll besetzten Saal des Vereinslokals Zum Bartl ging Vorsitzender Klaus Frieser auf eine stark anwachsende Zahl von Veranstaltungen und Aktionen der Siedler ein. In seinem Rückblick stellte er besonders die wiederkehrenden Pflichttermine, wie Maiandacht, Erntedank mit Ausbuttern und Sommerfest heraus.

"Ein besonderer Höhepunkt war für uns die Adventsfeier, zu der die Siedlergemeinschaft zwei Flüchtlingsfamilien eingeladen hatte." Frieser betonte auch, dass der Verein den Mitgliedern mit vielen Vortragsabenden zu interessanten Themen Wissenswertes vermittelte.

Mit Freude konnte er auch von einem Rekordergebnis von 100 Teilnehmern beim öffentlichen Preisschafkopfturnier berichten. Zu den negativen Ereignissen zählte Frieser das Problem mit einem Biber beim Klärteich und die mutwillige Sprengung des Briefkastens am Feuerhof.

Info der Delegierten


Als Leiter der Wahlkommission nahm Frieser mit Joachim Weiß als Delegierter an der Generalversammlung des Eigenheimer-Verbandes teil. Obgleich es Vorwürfe und hitzige Diskussionen gab, wurden die alten Präsidiumsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Wichtigste Streitpunkte dabei waren der Einstieg des Verbandes in die Versicherungsvermittlung und eine Beitragserhöhung. Friesers Dank galt Ehrenmitglied Walter Heldrich für die Organisation der Ausflugsfahrten, sowie allen Helfern und Unterstützern, die der Siedlergemeinschaft das ganze Jahr zur Seite stehen. Den Mitgliederstand bezifferte er etwas steigend auf 266.

Nach dem Bericht der Schriftführerin Gudrun Neidl und dem positiven Kassenstand durch Georg Renner konnte auch Karl Kühltau in Vertretung für Kapellenwartin Anni Hausner von einem angemessenem Kassenstand berichten. Gerätewart Werner Kirschner zeigte nochmals die vielen Ausleihmöglichkeiten an Geräten und Hilfsmitteln der Gemeinschaft zu günstigen Preisen auf und bat darum, dies rege zu nutzen. Bürgermeister Michael Göth verwies auf den Stellenwert der Feuerhofsiedler als festen Bestandteil und etablierten Verein für die Stadt. Wie gewünscht, berichtete er von Aufgaben und Planungen der Stadt. So erklärte er, dass es in den Haushaltsberatungen noch zu Entscheidungen kommen werde. So stehe aber bald der Umbau des Kindergartens "Guter Hirte" an. Auch sei der Neubau der Jahnschulturnhalle für die nächsten Jahre geplant. Die Erneuerung der Brücke am Erl-heimer Weg sowie die Rückführung der Verbindlichkeiten der Stadt stünden an. Mit 2,8 Prozent Arbeitslosigkeit habe die Stadt quasi Vollbeschäftigung.

Aufgaben der Kommune


Landrat Richard Reisinger lobte die Siedler und zollte Respekt vor den vielfältigen Aktivitäten. Er verwies auf die verschiedenen Leistungen und Aufgaben des Landkreises, darunter die Investitionen in den Bauabschnitt II des St.-Anna-Krankenhauses sowie in das Förderzentrum. Reisinger erwähnte auch den Zustand des Gymnasiums und die Generalsanierung des Berufschulzentrums sowie der Walter-Höllerer-Realschule.

Landesvorstandsmitglied Petra Weiß informierte über die Arbeit des Eigenheimerverbandes und wies darauf hin, dass dieser in Zukunft auch als Makler für günstige Versicherungen tätig sein wird. Zur anstehenden "Kompas-Messe" mit Tauschbörse in Sulzbach-Rosenberg bemerkte sie, dass die beteiligten Siedlervereine zukünftig mehr eine gemeinsame Zusammenarbeit leisten und nicht jeder sein eigenes Süppchen kochen sollte. Deshalb läuft am 30. Juni eine Fahrt mit allen Beteiligten zur Landesgartenschau nach Bayreuth.

Die Vorschau auf die Aktivitäten der Siedler übernahm wieder der Vorsitzende und wies dabei besonders auf die Fahrt zum KTB, dem Tiefbohrloch nach Windischeschenbach, am 1. April hin. Reiseveranstalter Walter Heldrich lud zur Dreitagefahrt vom 30. September bis 3. Oktober auf eine Weinreise an die Mosel. Als Ausklang der Versammlung zeigte Schriftführerin Gudrun Neidl Bilder von den Geschehnissen und Veranstaltungen des Vereinsjahres.

EhrungenFür langjährige Mitgliedschaft konnte der Vorsitzender Klaus Frieser mit Bürgermeister Michael Göth und Landrat Richard Reisinger Auszeichnungen und Urkunden vergeben: Für 25 Jahre erhielten Franz Beyerlein, Georg Friese und Klaus Frieser; für 30 Jahr Hubert Maurer; für 40 Jahre Erwin Heuberger und Hans Holzenleuchter; für 50 Jahre Paula Loos und für 60 Jahre Zugehörigkeit Marie Freibott zudem ein Geschenk überreicht. (fnk)


BeitragserhöhungWichtigster Punkt war die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags. Nachdem der Verband den Beitrag um 2,40 Euro durch gestiegene Kosten für das Jahr 2017 erhöht hat, müssen auch die Verbände nachziehen. Dem Vorschlag des Vorstands, auch den Beitrag der Siedler Feuerhof anzugleichen, folgten die Mitglieder einstimmig. Somit gilt die Erhöhung von jährlich 20 Euro auf 24 Euro und für passive Mitglieder von 10 Euro auf 12 Euro. (fnk)
Ein besonderer Höhepunkt war für uns die Adventsfeier, zu der die Siedlergemeinschaft zwei Flüchtlingsfamilien eingeladen hatte.Vorsitzender Klaus Frieser
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