Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großalbershof
Gerätehaus ist ein brennendes Problem

Die künftige Unterbringung der Aktiven war das zentrale Thema bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Großalbershof. Vorsitzender Manfred Friedrich verkündete zur Freude der Mitglieder eine lang erwartete Nachricht: "Es gibt endlich Fortschritte bei der Planung."

Großalbershof. Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Großalbershof zogen die Verantwortlichen im Gasthaus Heldrich in Forsthof eine erfreuliche Bilanz: Personell und wirtschaftlich ist "alles in bester Ordnung". Wie bereits in den vergangenen Monaten beherrschte die Frage der Unterbringung der aktiven Wehr in einem neuen Gebäude die Versammlung. Nun zeichneten sich erste Fortschritte in der Planung ab.

Bedauerlicher Zustand


Ende 2015 habe die Feuerwehr 70 Mitglieder gezählt, davon 23 Aktive, berichtete Vorsitzender Manfred Friedrich. Offen sprach er den "bedauerlichen baulichen Zustand" des Feuerwehrhauses und die Fahrzeugproblematik an. Dabei zeigte er sich aber zuversichtlich, dass bald entsprechende Lösungen gefunden werden. Zu den Höhepunkten des vergangenen Vereinsjahres zählte der Vorsitzende das Dorffest am ersten Augustwochenende sowie den Vereinsausflug Anfang Oktober.

Anschließend blickte Kommandant Alexander Luber auf die acht Einsätze im Jahr 2015 zurück. Dabei habe es sich ausschließlich um Fälle von technischer Hilfeleistung - überwiegend im Straßenverkehr - gehandelt. Luber verwies auf den "sehr guten Ausbildungsstand und die zuverlässige Teilnahme an den Übungen". Auch die Schutzausrüstung der Feuerwehr sei vervollständigt worden.

Somit wäre die Feuerwehr voll einsatzfähig - hätte sie denn ein Fahrzeug. "Das wäre auch kein Problem, aber das Gerätehaus entspricht weder den gesetzlichen Anforderungen, noch ist ein Fahrzeug unterbringbar." Auf die mögliche Einrichtung einer Jugendgruppe ging Jugendwart Tobias Falk in seinem Bericht ein. Kassenführer Thomas Luber legte die finanzielle Bilanz vor. Die Prüfer bescheinigten ihm eine sorgfältige Buchführung.

Bürgermeister Michael Göth bedankte sich für die Einsatzbereitschaft der aktiven Truppe. Die Problematik bezüglich des Gerätehauses und des Fahrzeuges sei lösbar. Dazu könnten alle Stadtratsfraktionen beitragen, zeigte sich das Stadtoberhaupt überzeugt. Allerdings sei die Grundstückssuche bisher erfolglos. Mit einer Spende für die Jugendarbeit wünschte Göth der Feuerwehr weiterhin eine erfolgreiche Arbeit.

Perspektiven entwickeln


Wichtig für die Zukunft der Feuerwehr sei das klare Bekenntnis der Stadt zum Verein, betonte Kreisbrandinspektor Karl Luber. Jetzt heiße es, dranzubleiben und Perspektiven zu entwickeln.
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