Jahreshauptversammlung des TuS Rosenberg bildet Vorstand um
Führung mit neuen Gesichtern

Den umformierten Vorstand bilden (von links) Ehrenamtsbeauftragter Manfred Klameth, 2. Vorsitzender Manfred Seitz, Vorsitzender Jürgen Wyrobisch, Schriftführerin Viola Dietrich, 3. Vorsitzende Heike Schiel, Bauausschussleiter Florian Kühn und Schatzmeister Gerd Egelseer, hier im Bild mit Bürgermeister Michael Göth. Bild: gf
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Sulzbach-Rosenberg
28.01.2016
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Es sprang zwar nur die "schwarze Null" heraus, unter dem bilanzierenden Strich aber ist der TuS Rosenberg finanziell gut aufgestellt. Das unterstrich Vorsitzender Jürgen Wyrobisch in der Jahreshauptversammlung, in der auch die Führungsspitze des Vereins neu ausgerichtet wurde.

Im Jahresrückblick meinte 3. Vorsitzender Manfred Seitz, dass die Einführung des Mindestlohns den TuS ab Januar 2015 belastet habe. Im März habe es im Gymnastikraum einen Wasserschaden gegeben, der mit 7000 Euro zu Buche schlug, außerdem seien Reparaturarbeiten an der Fernwärmezuleitung erforderlich gewesen. Im April war das Vereinsgelände eine einzige Baustelle. Der TuS-Vorstand sei im Mai Gast des FC Ingolstadt gewesen und werde die dabei erzielten Erkenntnisse in die künftige Leitung des Vereins einfließen lassen.

Zulasten der Vereinskasse


Dem TuS sei es gelungen, für jugendliche Mitglieder mit Migrationshintergrund etwa zehn Praktikumsplätze zu vermitteln. Zudem konnte einer der Flüchtlinge einen Ausbildungsvertrag unterschreiben. Der neue Rollrasen habe zu einer hohen Wasserrechnung geführt, aber ohne Beregnung wäre das Spielfeld ausgedörrt. Für die neuen Sprungmatten der Turner sei die Sparkasse als Finanzier eingesprungen, aber als im September der Rasenmäher endgültig defekt war, ging die Neuanschaffung zulasten der Vereinskasse.

Beim Vereinsdialog mit Silke Rammel und Maximilian Karl, den Vertretern des Bayerischen Fußballverbands, wurde ein Turnier abgesprochen, das eventuell im Herbst im TuS-Stadion stattfinden werde. Beim Ehrenabend im November sei besonders das Ehrenamt im Sportverein herausgehoben worden und im Dezember habe der TuS Klaus Fischer als Ehrengast begrüßen können.

"Uns fehlen zuverlässige Helfer, die regelmäßig in den zahlreichen Sparten des Vereins mitarbeiten", so Manfred Seitz. Im Vorstand denke man über eine Projektgruppe nach, denn das Führungsgremium alleine könne die ganze Vereinsarbeit nicht mehr schultern.

Zur Mitgliederstruktur meinte Vorsitzender Wyrobisch, dass knapp 40 Prozent der gut 800 Mitglieder Jugendliche seien, 15 Prozent aber 65 Jahre und älter. Der Anteil weiblicher Mitglieder liege bei 21 Prozent. Kein Verständnis zeigte der Sprecher dafür, dass es Mitglieder gebe, die einen Wechsel ihrer Bankverbindung nicht mitteilen.

Spenden rückläufig


Alleine dadurch seien im vergangenen Jahr dem TuS Beiträge in Höhe von 1400 Euro entgangen. Wyrobisch betonte, dass aus Mitgliedsbeiträgen der Vereinsbetrieb nicht finanziert werden könne. Turniere seien stets eine sichere Einnahmequelle, auch die Photovoltaik-Anlage bringe Geld in die Vereinskasse. Das Spendenaufkommen sei rückläufig, aber Bandenwerbung und Pachteinnahmen würden gut laufen. Unter dem Strich habe man eine "schwarze Null" erwirtschaftet, nicht zuletzt deshalb, weil der TuS durch Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftssteuer gut 40 Prozent seiner Einnahmen wieder abführen müsse. Aus der Versammlung kam der Hinweis, dass es zu Problemen mit Trainingszeiten kommen könne, weil demnächst zwei Sporthallen in Sulzbach-Rosenberg abgerissen werden sollen.

Beim Vorstand gab es, nach dem Rücktritt des bisherigen 2. Vorsitzenden Werner Biersack, einen Wechsel. Vorsitzender bleibt Jürgen Wyrobisch, der bisherige 3. Vorsitzende Manfred Seitz wurde zum 2. gewählt. Seinen Posten übernimmt die bisherige Schriftführerin Heike Schiel. Deren Amt hat künftig Viola Dietrich inne. Revisoren sind Rene Kutschenreiter und Tobias Tischler. Den Bauausschuss leitet Florian Kühn, und als Ehrenamtsbeauftragter wurde Manfred Klameth bestellt.

Gut aufgestellt


Für die Zukunft sei der TuS mit seinem neuen Team gut aufgestellt und handlungsfähig, meinte Bürgermeister Michael Göth. Auch wenn es um die Frauenquote gehe, könne man den Verein nicht kritisieren, der sportlich gut mithalte.
Uns fehlen zuverlässige Helfer, die regelmäßig in den zahlreichen Sparten des Vereins mitarbeiten.3. Vorsitzender Manfred Seitz
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