Jennifer Daschner kämpft bei der aktuellen Staffel von Germanys Next Topmodel um die Model-Krone
"Hübsches Gesicht" mit Biss

Schon immer begeisterte Jennifer Daschner das Modeln. Nun kämpft sie bei Germanys Next Topmodel um Erfolg. Bild: hfz
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
04.02.2016
4160
0

Jennifer Daschner ist jung, selbstbewusst und attraktiv. Seitdem sie 14 war, träumt die 17-jährige Sulzbach-Rosenbergerin von der großen Model-Karriere. In der Sendung Germanys Next Topmodel, die gestern Abend ausgestrahlt wurde, kämpft sie darum, Deutschlands Mode-Gesicht 2016 zu werden. Die Konkurrenz ist groß, die Bedingungen sind hart. Doch um ihr Ziel zu erreichen, ist Daschner bereit, alles zu geben. Unserer Zeitung erzählt sie von ihrer ersten Begegnung mit Heidi Klum, von Eindrücken und Hoffnungen.

Wie kamen Sie zum Modeln?

Jennifer Daschner: Ich modele seit ich 14 Jahre alt bin. Ich wurde früher immer angesprochen, dass ich so ein schönes Gesicht hätte, tolle lange Beine und sehr fotogen sei. Deshalb habe ich öfter Foto-Shootings gemacht. Irgendwann hat mich ein Fotograf gefragt, ob ich nicht einmal bei Germanys Next Topmodel mitmachen will. Das wollte ich unbedingt.

Was fasziniert Sie an dem Beruf?

Daschner: Ich finde es einfach schön, mich zu präsentieren und zu zeigen, was ich kann. Ich liebe es, zu posen. Der Beruf Model hat so viele verschiedene Facetten. Man lernt unterschiedliche Menschen kennen und reist viel herum. Vor allem liebe ich die Abwechslung - einmal wird man für den Laufsteg gebucht, an einem anderen Tag steht man für ein Foto-Shooting vor der Kamera. Es wird nie langweilig.

Wie haben Sie sich bei Germanys Next Topmodel beworben?

Daschner: Ich habe eine Bewerbung an ProSieben geschickt. Irgendwann bekam ich dann eine Einladung zur Vorauswahl. Das erste Casting war ziemlich klein, da haben wir auch noch niemanden von der Jury gesehen. Wir haben uns vor dem verantwortlichen Fernseh-Team präsentiert, die trafen dann die Vorauswahl.

Wie ging es für Sie nach dem ersten, kleinen Casting weiter?

Daschner: Ich wurde zu einem großen Casting eingeladen. Das war der Wahnsinn, insgesamt haben sich etwa 3000 Mädchen für die Staffel beworben. Das war auch der Moment, als ich Heidi Klum das erste Mal sah. Jeder bekam eine Nummer, dann bin ich auf den Laufsteg gegangen und wusste, dass ich in ein paar Sekunden Heidi Klum gegenüberstehen werde. Ich war sehr nervös, ich wollte unbedingt weiterkommen.

Welches Gefühl hatten Sie, als Sie Heidi Klum das erste Mal gegenüberstanden?

Daschner: Ich bin den Catwalk vor ihr auf- und abgelaufen, die anderen Jury-Mitglieder waren da noch nicht dabei. Als ich fertig war, bin ich vor ihr stehengeblieben und sie hat mich angelächelt. Sie hat zu mir gesagt, dass ich ein sehr hübsches Gesicht hätte und tolle lange Beine. Dann sagte sie: "Du bekommst ein Ja von mir." Ich konnte das im ersten Moment gar nicht glauben, ich habe mich so darüber gefreut. Da waren viele andere hübsche Mädchen, die nicht weitergekommen sind.

Was passierte, als Sie sich in der ersten Runde behauptet hatten?

Daschner: Nachdem alle Kandidatinnen für die zweite Runde ausgewählt waren, bekamen wir von dem Team eine Unterkunft zugeteilt. Wir sind gleich dageblieben. Ich konnte zwar zwischendurch schon immer mal wieder heim, habe während der Zeit auch einige Tage gearbeitet - aber das ging dann alles sehr schnell.

Wie verstanden Sie sich mit den anderen Teilnehmerinnen?

Daschner: Die Stimmung untereinander war gut. Natürlich gab es auch die eine oder andere Streiterei, aber das ist normal, wenn jeder um seinen Traum kämpft. Es gibt ja noch eine Teilnehmerin aus der Oberpfalz, Shirin. Ich habe mich sofort mit ihr angefreundet, die gemeinsame Heimat verbindet in so einer Situation.

In einem Interview erwähnen Sie, dass ihre Mutter die wichtigste Person in Ihrem Leben ist. Wie hielten Sie Kontakt mit ihr?

Daschner: Das war schwierig. Wir durften unsere Handys nicht benutzen - nicht einmal dabei haben. Wäre jemand damit erwischt worden, hätte er eine hohe Strafe zahlen müssen. Wir durften zehn Minuten von einem Festnetztelefon zu Hause anrufen. Das Gespräch wurde von einem Kamerateam aufgenommen. Das war mir aber egal, ich habe mit meiner Mama so gesprochen wie immer. Für mich war es wichtig, mich mit ihr auszutauschen und ihr von meinen Erlebnissen zu erzählen.

Welchen Eindruck machte die Jury auf Sie?

Daschner: Thomas Hayo mochte ich am liebsten. Er war vor und auch hinter der Kamera ein wundervoller Mensch mit einem großen Herzen. Wir konnten mit ihm über alles reden und immer zu ihm kommen, wenn uns etwas beschäftigte. Michael Michalsky war auch nett. Er wirkte aber etwas unsicher, weil er das erste Mal in der Jury von Germanys Next Topmodel sitzt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.