Jubelkonfirmation in der Christuskirche
Die Telefonnummer Gottes

Die diamantenen Konfirmanden der Christuskirche. Bilder: Foto-Neuber (2)

Voll wie am Heiligabend war die Christuskirche, als die Jubelkonfirmanden einzogen. Vor 50, 60 und 65 Jahren wurden sie in der Christuskirche oder sogar noch in der Pfarrkirche eingesegnet: 32 goldene, 35 diamantene und 15 eiserne Konfirmanden.

"Wir bejubeln hier kein müdes 0:0, wir bejubeln einen großen Sieg: Den Sieg über den Tod!", begann Pfarrer Bruder nach dem Einzug mit den Jubelkonfirmanden und den Kirchenvorstehern seine Predigt über den 50. Psalm, Vers 15. "Rufe mich an in der Not, so will ich Dich erretten, so sollst Du mich preisen", heißt es im Psalm.

Daher, so der Prediger, sei 5015 in seiner Jugend als "Telefonnummer Gottes" bezeichnet worden. Das Telefon sei auch ein gutes Bild für die Veränderungen, die die Jubilare in vielen Jahrzehnten erlebt hätten: Denn wer kenne heute noch Telefone mit Wählscheiben?

Spruch gibt Halt


Manchmal habe man das Gefühl, die Leitung zu Gott sei tot. Auch die Psalm-Beter und sogar Christus selbst hätten geglaubt, von Gott verlassen zu sein. In solchen Fällen könne der Konfirmationsspruch einen Halt geben. "Wir dürfen auch jubeln und Gott preisen, denn das gefällt ihm wohl, und uns wird es nicht schaden", schloss Pfarrer Bruder.

Nach der Konfirmationserinnerung und der Verlesung ihrer Namen feierten die Jubelkonfirmanden mit der ganzen Gemeinde das Abendmahl. Musikalisch gestaltet wurde der Festgottesdienst vom Kirchenchor, Dekanatskantor Gerd Hennecke an der Orgel und dem großartigen jungen Trompeter Tommes Rute.

Am Nachmittag trafen sich die Jubelkonfirmanden zum gemeinsamen Kaffeetrinken im Gemeindesaal, wo sie in lebhaften Gesprächen Erinnerungen austauschten.
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