Junge Union sieht Streit um städtischen Klimaschutz-Manager anders
„Verlogene Debatte jetzt beenden“

"Dass die Junge Union in der Herzogstadt die einzig wirklich aktive politische Jugendorganisation darstellt, ist ja keine Neuigkeit mehr." Diese Meinung vertrat Ortsvorsitzender Maximilian Klose zusammen mit dem 2015 neu gewählten Vorstand bei seinem Rück- und Ausblick auf zahlreiche Veranstaltungen.

Beginnend mit dem Getränkeausschank am ostbayerischen Faschingszug zusammen mit der CSU, der Rosenmontagsparty am Luitpoldplatz, der Partymeile mit Weinlaube der CSU während des Altstadtfestes sowie vieler Aktivitäten im Ferienprogramm der Stadt wie Bolzplatz -und Volleyballturnieren war die JU stets präsent, resümierte er.

Mit Wiedereröffnung der Jugendfreizeitstätte Hängematte im November unter neuer Leitung sei eine lange Kernforderung der jungen CSU umgesetzt. Neugestaltete Räumlichkeiten ließen den Treff erstrahlen. "Durch Unterstützung über alle Parteien hinweg ist ein Treffpunkt für Jugendliche und junge Leute gegeben", freute sich der stellvertretende Vorsitzende Jonas Riermeier.

Dranbleiben am Zeltplatz


Zurückgestellt wurde auf Wunsch der neuen Leitung zunächst eine Verlegung in das Zentrum in Form eines "Jugendcafés", auch wenn diese Variante für die JU weiter eine interessante Option ist. "Außerdem werden wir an unserer Idee für einen Zeltplatz dranbleiben, wenn möglich mit einer Feuerstelle, um die Stadt für die jüngere Generation attraktiver zu machen", betonten die Stellvertreter Johanna Rauch und Matthias Koob. Stadtrat Florian Bart berichtete von den aktuellen Vorgängen im Stadtrat, wie zum Beispiel die von Bürgermeister Michael Göth und der SPD-Fraktion angedachte Verlegung der Stadtbibliothek in das ehemalige Gasthaus Waage nach Rosenberg.

Um dieses dementsprechend herzurichten, seien Gelder in Millionenhöhe nötig, welche die ohnehin schon klamme Stadtkasse zusätzlich belasten würde. "Deshalb ist aus CSU-Sicht die Stadtbibliothek im Schloss bestens aufgehoben." Vorsitzender Klose äußerte sich zur Debatte um den Klimaschutzmanager. "Wir haben seit 2015 eine Landkreis-Klimaschutzmanagerin, die für alle Gemeinden, Märkte und Städte zuständig ist und auch mit unserem Geld mitfinanziert wird. Keine andere Kommune im Landkreis kann sich alleine einen Klimaschutzmanager leisten. Deswegen hat ja Landrat Richard Reisinger die Landkreis-Stelle eingerichtet". Die Vorwürfe der SPD seien daher erstens ungerechtfertigt, "zweitens sind sie verlogen, da bei Einrichtung der Stelle im Jahr 2012 eine Befristung auf drei Jahre klar vereinbart war - denn nur solange lief die 85-prozentige Förderung."

Entschuldung beachten


Schließlich sei nicht nur Klimaschutz eine wichtige Sache, sondern auch die Entschuldung. "Daher war die Entscheidung, den städtischen Klimaschutzmanager nach Ablauf der Förderung wie vereinbart nicht weiterzubeschäftigen, die richtige." Anregungen und Aufgaben seien nun von Bürgermeister und Stadtrat mit der Landkreisklimaschutzmanagerin umzusetzen. Denn Klimaschutz und Entschuldung gingen sehr wohl zusammen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Junge Union (88)Klimaschutzmanager (4)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.