KAB St. Marien sucht neues Führungsteam
Alter Vorstand macht noch ein Jahr weiter

Treuen Mitgliedern dankte die KAB St. Marien Sulzbach. Von links Hubert Reisinger, Sebastian Wächter, Präses Dekan Walter Hellauer, Barbara und Johann Hochholdinger, Vorsitzender Jochen Weiß, Gunda Sauer, Kassier Norbert Eisner und Seniorenleiterin Theres Luber. Bild: thl

Seit 2012 ist es bekannt: Führende Leute der KAB St. Marien möchten aus Altersgründen aufhören. Nachfolger sind aber noch immer nicht in Sicht. Ein Vorschlag von Dekan Walter Hellauer verschafft etwas mehr Zeit für die Suche.

Die KAB St. Marien Sulzbach wird von der bisherigen Vorstandschaft für ein Jahr kommissarisch weitergeführt. In dieser Zeit wird intensiv versucht, eine neue Vorstandschaft zu finden.

Zu Beginn der Jahresversammlung ehrten Präses Walter Hellauer, Vorsitzender Jochen Weiß und die Seniorenbeauftragte Theres Luber treue Mitglieder. Auf die lange Zeit von 60 Jahren in der KAB schaut Sebastian Wächter zurück. 50 Jahre sind Georg Bäumler, Therese und Franz Prinz, Hubert Reisinger und Gunda Sauer dabei, 40 Jahre Franz Engelhardt, Ernst Heindl, Paul Markl und Brigitte Winter sowie 25 Jahre Barbara und Johann Hochholdinger. Als Dank und Anerkennung erhielten die Jubilare die Ehrennadel, Ehrenurkunde sowie ein kleines Präsent. Die nicht anwesenden Jubilare werden zu Hause besucht.

Vielfältiges Vereinsjahr


Seinen Rechenschaftsbericht eröffnete Jochen Weiß mit einer Statistik. Dem Ortsverband gehörten zum 31. Dezember 2015 194 Mitglieder an. Der Vorsitzende blickte auf ein vielfältiges Vereinsjahr mit Besichtigungen, Theater- und Operettenfahrten, einer Buswallfahrt nach Altötting, Wanderungen und Vorträgen zurück. Aus dem Erlös des Winter-Anna-Fests und der Kräuterbüschelaktion spendete die KAB 1700 Euro für die Pfarrei. KAB-Frauen gestalteten auch den Erntedankaltar in der Pfarrkirche und legten den Blumenteppich zur Primiz von Adam Karolzak. Gut besucht seien die Sozialtage des KAB-Diözesanverbands vom 28. April bis 1. Mai in Sulzbach gewesen.

Keineswegs nur zu Kaffeekränzchen treffen sich die "KAB-Senioren aktiv", für die Theres Luber berichtete. "Mit unseren Veranstaltungen wollen wir dazu beitragen, dass Menschen das Leben im Alter bewusst gestalten", erläuterte die Seniorenbeauftragte. Zwei Mal im Monat gibt es Gymnastik, Tänze und Sitztänze; weitere zwei Termine plant sie für Vorträge und anderes ein.

Einen detaillierten Kassenbericht gab Norbert Eisner ab. Revisor Siegfried Meier, der mit Erwin Kraus die Kasse geprüft hatte, bestätigte eine gewissenhafte Buchführung und führte die Entlastung herbei. Ein geistliches Wort von Präses Dekan Walter Hellauer schloss sich an.

Nachdem die amtierende Vorstandschaft schon vor vier Jahren aus Altersgründen ihren Rückzug angekündigt hatte und jüngere Nachfolger nicht gefunden worden waren, gestaltete sich die Neuwahl schwierig. Jochen Weiß begründete seinen Rücktrittswunsch mit 44 Jahren Arbeit im Vorstand, davon zwölf Jahre als Kassier und 32 als Vorsitzender. "Ich bin der Meinung, das sind genügend Jahre", sagte er und bot weiter seine Unterstützung an.

Allerdings war niemand bereit, sich zur Wahl zu stellen. Schließlich folgte das amtierende Leitungsteam dem Vorschlag von Präses Walter Hellauer, die KAB St. Marien noch ein Jahr kommissarisch weiter zu führen. Die intensive Suche geht derweil weiter.

Kommissarisch im Amt


Die Seniorenleiterin Theres Luber, in der Gruppe einstimmig wiedergewählt, wurde in die kommissarische Vorstandschaft berufen. Ihr gehören Vorsitzender Jochen Weiß, Stellvertreter und Kassier Norbert Eisner, Schriftführerin Barbara Eisner, stellvertretender Kassier Klemens Krieger und stellvertretende Schriftführerin Christl Kohler an. Delegierte für die Kreisverbandstage sind Renate Weiß, Georg Luber und Georg Trottmann; Ersatzleute Gertrud Seidl und Irmgard Herold. Die Kasse prüfen Siegfried Meier und Erwin Kraus.
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