Kreisjugendtag der Feuerwehr
Gut angekuppelt

Besonders viele Mädchen bewiesen bei den Wettkämpfen ihr Können als echte Feuerwehr-Spezialisten. Bilder: egl (3)
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
16.05.2016
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Sie rollen in Windeseile Schläuche aus, zapfen Hydranten an, beantworten Fragen und sind stets voll bei der Sache. Der Junior-Cup beim Kreisjugendtag der Feuerwehr zeigt eines: Um den Nachwuchs braucht sie sich nicht zu sorgen.

22 Mannschaften aus zwölf Ortschaften kämpften am Samstag um den Junior-Cup 2016 in Steinling bei hervorragendem Wetter. Für die Bevölkerung und zuschauenden Mannschaften war jede Menge geboten.

Gute Organisation


Kreisjugendfeuerwehrwart Hubert Haller aus Ensdorf begrüßte Floriansjünger, Edelsfelds Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl und Kreisräte. Er dankte der Feuerwehr Steinling für die Übernahme der Verpflegung mit Hamburgern und Bratwürsten, Kaffee und Kuchen. Die Saft-Bar des Kreisjugendrings war dank des guten Wetters ebenfalls stark belagert.

Die 22 teilnehmenden Mannschaften am Junior-Cup mussten sich bei diesem Wettbewerb neun Übungen unterziehen, die bei einem "Spaziergang" durch das Dorf in kleinen Abständen zu erreichen waren. Spielerisch wurden so das Geschick, die Schnelligkeit und das Wissen der zukünftigen Feuerwehrfrauen und -männer abgefragt.

Fahrzeugbezeichnungen mussten die richtigen Bilder, die Besatzungsstärke, der Tankinhalt und die Funkrufnamen zugeordnet werden, 25 Feuerwehrgerätschaften die richtigen Bezeichnungen. Die dritte Übung erforderte neben Schnelligkeit auch viel Geschick und Sicherheit beim Vorführen verschiedener Knoten aus dem Feuerwehralltag.

Übungen kein Problem


B- und C-Druckschläuche in kürzester Zeit verdrehungsfrei zu kuppeln und zu verlegen oder aufzurollen, hieß es später, ebenso, einen Löschaufbau aus einem Hydranten in schnellster Zeit mit wenig Fehlern aufzubauen. Die letzte Übung war ein Zielspritzen mit Kübelspritze auf eine Spritzwand.

Auch für die Bevölkerung und die Jugendgruppen, die nicht teilnahmen, ließ sich die Kreisjugendfeuerwehr einiges einfallen. Mit einem Hubschraubersimulator konnte man sein Geschick unter Beweis stellen. Laserzielschießen, Kletterwand, Menschenkicker und Bierkastenstapeln waren ebenso Attraktionen, die sehr gut angenommen wurden.

Wolfsbach holt den Titel


Die Hundestaffel zeigte ihr Können bei einer Vorführung unter großem Applaus. Auf einer Wiese gab es eine Schau mit den verschiedensten Fahrzeugen aus dem Landkreis und darüber hinaus. Nach gut vier Stunden war der Wettbewerb abgeschlossen.

Beim ersten Junior-Cup ging der Wanderpokal schon in den südlichen Landkreis, damals nach Ensdorf. Im Jahr 2016 erreichte er die gleiche Gemeinde - die Jugendfeuerwehr Wolfsbach holte sich ihn. Mit 17,4 Punkten Vorsprung durften sich die Floriansjünger der Jugendfeuerwehrgruppe Wolfsbach 3 freuen.

Kreisbrandrat Fredi Weiß und Landrat Richard Reisinger gratulierten der Siegermannschaft, ebenso Erich Übler von der Raiffeisenbank. Großes Lob galt den Organisatoren.
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