Krötensee-Mittelschule seit 13 Jahren mit einem Streitschlichter-Projekt erfolgreich
In 40 Stunden zum Brückenbauer

Streitschlichter helfen ihren gleichaltrigen oder jüngeren Mitschülern, Konflikte friedlich beizulegen. Im Bild das Team an der Krötensee-Mittelschule mit den betreuenden Lehrkräften Gabriele Swandulla und Thomas Panzer, Karin Forster-Kuschmierz von Kolping Amberg sowie Rektor Peter Danninger. Bild: hfz

Die Schlichtung eines Streits ist wie der Bau einer Brücke: Sie ist ein schwieriges und komplexes Stück Arbeit. Aus diesem Grund müssen Streitschlichter gut ausgebildet sein.

An der Krötensee-Mittelschule waren im Schuljahr, das jetzt zu Ende geht, wieder Schüler als Streitschlichter im Einsatz. Aus einer Pressemitteilung der Schulleitung geht hervor, dass sie sich innerhalb eines 40 Stunden umfassenden Intensivkurses im Kloster Ensdorf darauf vorbereitet haben. Bereits altgediente Schlichter fungierten als Coaches. Nach ihrer theoretischen und praktischen Prüfung traten sie den äußerst wertvollen Dienst für die Schülergemeinschaft an.

Das Streitschlichter-Programm ist ursprünglich abgeleitet vom Begriff der Mediation, der Vermittlung zwischen Konfliktparteien durch eine oder mehrere unparteiische Personen. "Das Konzept der Krötensee-Schule basiert darauf, dass die Schüler an der Kommunikations- und Konfliktkultur beteiligt werden und Mitverantwortung tragen sollen", erläutert die Schulleitung. Lehrerin Gabriele Swandulla und Förderlehrer Thomas Panzer hätten das Projekt in den vergangenen 13 Jahren sehr erfolgreich begleitet. Der Einsatz der Streitschlichter werde nicht nur von den Schülern geschätzt, sondern auch von den Lehrkräften, die von Alltagskonflikten zumindest zum Teil entlastet würden.
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