Landrat Richard Reisinger dankt St.-Anna-Krankenhaus für wichtiges Engagement
Freiwilliger Sport für das Herz

20 Jahre Herzsportgruppe: Bei Krankenhaus-Vorsitzendem Klaus Emmerich (links), Chefarzt Hans Thaufelder (rechts) und Übungsleiter Walter Baierlein (Zweiter von links) bedankten sich Landrat Richard Reisinger und der Leiter der Gesundheitsförderung der VHS, Herbert Amann (Mitte). Bild: Konrad

Das St.-Anna-Krankenhaus hilft Patienten bei Herzerkrankungen. Es geht dabei weit über die klinischen Notwendigkeiten hinaus. So arbeiten Ärzte und Personal seit 20 Jahren beim Herzsport im Krankenhaus mit. Das müssten sie eigentlich nicht.

Für ihre Arbeit bedankte sich deshalb Landrat Richard Reisinger bei Herzsport-Übungsleiter Walter Baierlein, Krankenhausvorstand Klaus Emmerich und Chefarzt Hans Thaufelder. "Herzsport ist freiwillig", erläutert Herbert Amann, Leiter der Gesundheitsförderung der VHS. "Der Hausarzt kann die Teilnahme nach der Reha verordnen." Die Kassen bezahlen sieben Euro pro Stunde und Teilnehmer. "Wir verlangen noch eine normale Kursgebühr von 40 Euro." 10 Prozent der Kosten trage das bayerische Sozialministerium. Dennoch ist es für die VHS ein Defizitgeschäft, wie Amann erklärt.

Umso glücklicher ist er deshalb über die Unterstützung des Sulzbach-Rosenberger Klinikums. Es überließ der Herzsportgruppe einen Übungsraum. Bis heute helfen die Ärzte bei der Durchführung des Herztrainings, erneuern die Medikamente des Notfallkoffers und stellen den Defibrillator zur Verfügung.

Walter Baierlein ist stolz auf seine Herzsportgruppe. Seit 20 Jahren leitet er jeden Mittwochabend die Übungen in St. Anna. Mittlerweile gibt es im Landkreis fünf Gruppen. Angefangen hat Baierlein 1996 mit ungefähr 20 Teilnehmern. Jetzt sind es 120. "Und die nehmen das sehr ernst, wenn sie da hingehen", weiß Landrat Reisinger aus seinem Bekanntenkreis zu berichten.
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