Lebensraum Schlackenberg

Bauingenieur Uwe Eger (links) kündigte beim Besuch der Frauen-Union am Schlackenberg an, dass das Tor demnächst zu gewissen Zeiten geöffnet werden könne. Bild: hka

Die Lerchen sangen am Himmel, als eine Besuchergruppe den Schlackenberg hinauf wanderte. Der Frauen-Union hatten sich viele Gäste angeschlossen. Natürlich informierte Bauingenieur Uwe Eger, bei der Regierung der Oberpfalz für den Schlackenberg zuständig, wieder einmal über die Gründe der Deponie-Sanierung, die Methoden, die Kosten und eine mögliche Nutzung in Zukunft. Großes Interesse aber erregten seine Berichte über die Veränderungen in Flora und Fauna: Besondere Schreckenarten haben neue Lebensräume auf unbepflanzten Magerrasenflächen gefunden, Imker haben Bienenstöcke aufgestellt, Ringelnattern und Blindschleichen sind heimisch geworden. Für Greifvögel sind Sitzstangen in Vorbereitung, es wurde ein Totholzbiotop angelegt, ebenso ein Naturlehrpfad. Uwe Eger nannte als Plan für die Zukunft "eine sanfte kulturelle und touristische Nutzung des Berges" und kündigte an, dass in absehbarer Zeit das Tor für die Allgemeinheit zeitweise öffnen könne.

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