Luise Baumann von der Firma Compass referiert bei den Postsenioren
Die Pflege im Visier

Nach der Beantwortung vieler Fragen dankte Beiratsvorsitzender Erich Bäumler der Referentin Luise Baumann mit einem Präsent für den informativen Vortrag. Bild: awb

Je mehr der Mensch ins Alter kommt, desto häufiger kann das Thema Pflege eine Rolle spielen. Aus diesem Grund hatte der Seniorenbeirat für den Post- und Fernmeldedienst zu einem aktuellen Informationsnachmittag eingeladen.

Vorsitzender Erich Bäumler begrüßte dazu eine stattliche Zahl von Zuhörern, voran Referentin Luise Baumann von der Firma Compass, einer privaten Pflegeberatungsgesellschaft mit Sitz in Köln, die mit der Postbeamtenkrankenkasse bundesweit seit Jahren zusammenarbeitet. Die Beratungs-Expertin legte den Schwerpunkt auf die Orientierung in Sachen Pflege. Sie stellte eingangs alle Unterstützungsmöglichkeiten bei der Pflege vor. Da die Regelungen zunehmend komplexer und die Angebote vielfältiger werden, habe der Gesetzgeber Anspruch auf kostenfreie und unabhängige Pflegeberatung für alle Bürger festgeschrieben.

"Meine gut 280 Kollegen stehen bundesweit unter einer gebührenfreien Compass-Service-Nummer, aber auch zur persönlichen Information vor Ort, für alle Fragen der Pflege zur Verfügung. Nach einer unabhängigen Beratung sollen die Versicherten wissen, welche Ansprüche auf Hilfe sie im Notfall haben", so die Referentin.

Baumann informierte über die Zusammenarbeit ihrer Firma mit allen privaten Krankenversicherungen mit einem Beratungskatalog bei der Pflege und den zusätzlichen Betreuungsleistungen: "Dies alles muss vor allem kostenfrei erfolgen, ohne Empfehlung für irgend eine Krankenversicherung. Zur Frage, wie konkret unterstützt werden kann, kam sie auf die finanziellen Aspekte der Pflegesituation, zu den Hilfsmitteln, die teilstationäre, ambulante und stationäre Hilfe sowie auf die Unterstützungs- und Entlastungsangebote für Angehörige zu sprechen. Ferner erwähnte sie, dass es bundesweit 2,4 Millionen Pflegebedürftige gibt. Für diesen Kreis gebe es das neue Pflegeausrichtungs- und ab 2017 das Pflegestärkungsgesetz II.

Im zweiten Teil behandelte die Referentin bei den Postsenioren alle Fragen der Bedürftigkeit, die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst, die Leistungen, die Pflegezeiten und die Finanzierung.
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