Manfred Leiss als 5000. Besucher der Synagoge geehrt
Jüdische Kulturbleibt hier lebendig

Jetzt ist es ganz offiziell: Mit Manfred Leiss löste der 5000. Besucher ein Ticket zum Besuch der ehemaligen Synagoge. Wenngleich die Besucherzahlen durch verschiedene Veranstaltungen und Führungen bereits höher liegen, freute es Bürgermeister Michael Göth und Stadtarchivar Johannes Hartmann umso mehr, diese bedeutende Marke geknackt zu haben.

Beide werteten es als klares Zeichen des Interesses an der jüdischen Kultur in der Herzogstadt. Andererseits zeigten die Zahlen, dass das museale Konzept von den Gästen angenommen wird. Die Sulzbacher Synagoge legt in mehrfacher Hinsicht Zeugnis ab von einer ereignisreichen jüdischen Vergangenheit seit der ersten Erlaubnis zur Ansiedlung im Jahr 1666 unter Herzog Christian August bis in unsere Tage. Die jüdische Kultur ist also nicht vergessen, im ehemaligen Gebetshaus bleibt sie allgegenwärtig.

Das Konzept der Präsentation deckt unter dem Überbegriff "Toleranz und Geistesfreiheit" die drei Bereiche "Juden in Sulzbach", "Hebräische Druckereien" sowie "Bibelstadt Sulzbach" ab. Die Bau- und Nutzungsgeschichte wird an zwei Hör- und Computerstationen dargestellt, ergänzt durch Originalexponate.

Seit 2013 läuft die Zählung der Besucher, dazu kommen noch einige hundert Gäste. Bislang gab es 181 Führungen. Diese sollen im nächsten Jahr regelmäßig angeboten werden.
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