Massive Proteste gegen Kahlschlag
Kahler Damm zum Frühjahr

Was in Neukirchen für massive Proteste sorgte (wir berichteten), setzt sich zwischen Forsthof und Großalbershof fort: Die Deutsche Bahn räumt teils großflächig die Hänge neben den Gleisen leer.

Riesige Holzstapel künden vom Kahlschlag. Wo früher Hecken und Sträucher standen und viele Tiere Lebensraum besaßen, findet sich jetzt nichts mehr. Ob die Aktion schon ein Ende hat, ist noch nicht bekannt.

Welche Strategie die Bahn hier verfolgt, erschließt sich ebenfalls nicht: Denn die Sträucher stellen sicher keine Gefahr für den Zugverkehr dar, im Gegenteil, sie sichern den Hang sogar durch ihre Wurzeln.

Die Politik der "tabula rasa" ist nicht nur ein massiver Eingriff in die Fauna und Flora, sondern auch für viele Menschen, insbesondere die Naturschützer, nicht nachvollziehbar. Die Bahn bezeichnet die Aktion lediglich als "Rückschnittarbeiten aus Verkehrssicherheitsgründen".
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