MH-Pensionisten in Elsass und Schwäbischer Alb
Vom Parlament zum Felsplateau

Die MH-Pensionisten-Gruppe im Europaparlament in Straßburg. Bild: hfz

Auf den Spuren Kaiser Wilhelms I., der dort viele Gebäude errichten ließ, wandelte der Pensionistenbund der Maxhütte auf seiner Vier-Tage-Fahrt nach Elsass-Lothringen. Über die Kurstadt Baden-Baden ging es über die Schwarzwald-Hochstraße, die berühmte Panoramastraße, und Freudenstadt zum Mummelsee und ins Hotel nach Oberharmersbach.

Tags darauf wartete Straßburg, am Vormittag gleich das Europaparlament. Hier werden Gesetzesvorschläge angenommen, abgelehnt oder abgeändert. Im Hause werden 500 Millionen Europäer vertreten in 25 Sprachen. Im EU-Parlament sind 751 Abgeordnete tätig (Deutschland mit 96). Das Parlament wird alle fünf Jahre gewählt. Anschließend fuhr man mit der Bimmelbahn durch die Altstadt. Wahrzeichen sind das Straßburger Münster (La Cathedrale Notre Dame), die Fachwerkhäuser der Spätgotik wie das Maison Kammerzell am Münsterplatz, Baujahr 1427, Straßburgs malerisches Altstadtviertel.

Gegenbach, die nächste Station, liegt am Eingang des Kinzigtales, eines der bekanntesten Täler des Schwarzwaldes. Ein geschlossenes mittelalterliches Stadtbild mit Teilen der Stadtmauer, Türmen und Toren lockte, ebenso das Benediktiner-Kloster und die Kirche St. Maria aus dem Jahr 740.

Am dritten Tag erlebte die Gruppe den Kaiserstuhl und Colmar, die drittgrößte Stadt im Elsass - sie liegt an der Elsässer Weinstraße im größten zusammenhängenden Weinbaugebiet Europas. Vor der Stadt steht eine zwölf Meter hohe Freiheitsstatue. Nachmittags fuhr der Bus über die elsässische Weinstraße nach Riguerwihr (Reichenweier), eine romantische mittelalterliche Stadt, geschützt durch eine beeindruckende Stadtmauer. Es gilt als schönstes Dorf Frankreichs. Auch dieser Tag endete mit Abendessen und Tanz. Auf dem Heimweg fuhren die Pensionisten durch den Schwarzwald über Freudenstadt in die schwäbische Alb zum Felsplateau Breitenstein bei Bissingen an der Teck und weiter nach Nördlingen mit einer komplett erhaltenen Stadtmauer von 1327. Über Gunzenhausen, Schwabach und Alfeld strebten die Reisenden der Heimat zu - vier unterhaltsame und informative Tage.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.