Mitgliederversammlung des VdK-Ortsverbands Sulzbach-Rosenberg
„Wichtiger denn je“

Der VdK ehrte treue Mitglieder. Von links Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty, Bürgermeister Michael Göth, Walter Dirrigl (30 Jahre Verbandszugehörigkeit), Klaus-Jürgen Bayer (40 Jahre), Vorsitzender Herbert Göth, Heinrich Wyskuch (25 Jahre) und Kassiererin Marita Vetter. Bild: wbe

Innerhalb von 20 Jahren hat der Sozialverband VdK seine Mitgliederzahl in der Herzogstadt fast verdoppelt. 939 sind es derzeit. Für sie gibt es Unterstützung in Fragen rund um Krankheit, Pflege und Rente. Aber nicht nur das.

Es ist ein schöner Brauch, bei Hauptversammlungen langjährige Mitglieder zu ehren. Sieben Jubilare standen dieses Mal beim VdK-Ortsverband Sulzbach-Rosenberg auf der Liste.

Vorsitzender Herbert Göth blickte zu Beginn auf die Geschichte des Sozialverbands zurück. Er gründete sich 1947, um die Interessen von Kriegsbeschädigten, Hinterbliebenen und Sozialrentnern zu vertreten. Bis heute habe der Verband viel geleistet, doch im Laufe der Zeit hätten sich die Aufgaben geändert.

Vor allem Menschen mit Behinderungen, chronisch Kranke, Senioren und Rentner benötigten heute die Hilfe des VdK. Beigetragen habe der Verband auch bei der Einführung der Pflegeversicherung und der Rentenreform. "Das zeigt, dass der VdK wichtiger ist denn je", betonte Göth.

Erfreulich sei die Verdoppelung der Mitgliederzahl des Ortsverbands Sulzbach-Rosenberg. Er wuchs in den vergangenen 20 Jahren auf aktuell 939 Mitglieder. Für sie komme auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Monatlich trifft sich eine Kaffeerunde, und auch Fasching, Muttertag und Weihnachten werden zusammen gefeiert.

Bürgermeister Michael Göth lobte das Engagement der Mitglieder, die andere im Seniorenheim besuchen. "Zukunft braucht Menschlichkeit", mahnte er. Bei der Sammlung "Helft Wunden heilen" sei ein Spitzenergebnis erreicht worden, mit dem soziale Projekte unterstützt werden. Er bat, dem VdK auch weiterhin die Treue zu halten.

Kreisvorsitzende Marianne Kies-Baldasty unterstrich die Notwendigkeit des VdK, weil es immer Menschen gäbe, die Hilfe bräuchten. Mit der Kampagne "Weg mit den Barrieren!" mache sich der Sozialverband VdK derzeit für eine barrierefreie Gesellschaft stark. Öffentliche Gebäude und Verkehrsmittel müssten endlich so gestaltet werden, dass sie für alle zugänglich seien.

Nach den Grußworten folgten die Ehrungen. Klaus-Jürgen Bayer gehört dem VdK seit 40 Jahren an, Walter Dirrigl seit 30 und Heinrich Wysluch seit 25 Jahren. Die anderen Jubilare leben im Altenheim.
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