Mitgliederzuwachs bei der Rosenberger Tischgesellschaft
Edelweiß blüht auf

Gertraud Zeitzmann wurde von Vorsitzendem Sepp Lösch (rechts) und Bürgermeister Michael Göth für 25-jährige Treue zur Tischgesellschaft Edelweiß Rosenberg geehrt. Bild: rlö

Ganz schön in Schwung mit 106 Jahren - dieses Prädikat könnte sich die Tischgesellschaft Edelweiß Rosenberg guten Gewissens an die Fahne heften lassen. Bürgermeister Michael Göth bezeichnete den 1910 von Maxhütte-Arbeitern gegründeten Verein bei dessen jüngster Jahresversammlung als "unermüdlichen Motor" für das gesellschaftliche Leben in der Herzogstadt. Dies umso mehr, als die Edelweißerer stets auch soziales Engagement unter Beweis stellen.

Im Vereinslokal


Nach umbaubedingter Zwangspause ging die Jahresversammlung erstmals wieder im Vereinslokal Kettelerhaus über die Bühne, was Vorsitzender Sepp Lösch zum Anlass nahm, den Wirtsleuten Rosi und Johann Prasser zum Neustart mit Blumen und einem Flascherl Wein die besten Wünsche des Vereins zu übermitteln.

Schallmauer durchbrochen


In seinem Bericht sprach der Vorsitzende von einer sehr erfreulichen Mitgliederentwicklung. Erstmals in der über hundertjährigen Vereinsgeschichte habe die TG die Schallmauer von 250 Mitgliedern durchbrochen. Auch zahlreiche jüngere Interessenten konnten gewonnen werden. Die Vereinsarbeit stelle zum einen ein breitgefächertes Angebot zur gemeinsamen Freizeitgestaltung auf die Beine, widme sich daneben aber auch stets gemeinnützigen Belangen und der Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt.

Als Beispiele dafür nannte Sepp Lösch die maßgebliche Beteiligung an der Ausrichtung und Organisation der Rosenberger Dorfweihnacht, das im zweijährigen Turnus stattfindende Rosenfest, Wirtshaussingen in Breitenbrunn, Pflege des Rosenpfades, öffentliche Gartenbörsen und Aktionen zur Ortsbild- und Landschaftspflege im Stadtteil Rosenberg. Immer wieder unterstütze der Verein karitative oder öffentliche Einrichtungen wie das Schulmuseum durch Spenden. Mit anderen Vereinen mit ähnlicher Ausrichtung in der Herzogstadt pflegt die TG Edelweiß gute Zusammenarbeit. So gebe es auf Anstoß der Mitglieder seit etlichen Jahren eine regelmäßige gemeinsame Terminkonferenz von fünf bis sechs Vereinen, um in der jeweiligen Jahresplanung unnötige Überschneidungen bei wichtigen Veranstaltungsterminen zu vermeiden. Schriftführer Markus Neuß ließ die Aktivitäten Revue passieren, wobei er als besondere Höhepunkte die Vils-Plättenfahrt, das Rosenfest, das Ausbuttern, das gemeinsame Sommerfest mit den Rosenberger Schützen, Fahrten und Wanderungen in Erinnerung rief.

Zahlen aus den Vereinsfinanzen legte Kassier Gerd Kleiner vor. Reiseleiterin Helene Röhrer stellte das Reiseprogamm vor, das im September eine Drei-Tage-Fahrt in den Harz und Ende Oktober eine Halbtagesfahrt in die Goldschläger-Stadt Schwabach vorsieht. Bürgermeister Michael Göth, selbst auch Edelweiß-Mitglied, würdigte die vielfältigen Aktivitäten des Vereins zum Wohl von Rosenberg, auf den auch die Stadt derzeit einige Investitionsschwerpunkte lege. Die Tischgesellschaft sei aus dem gesellschaftlichen Leben und der örtlichen Vereinswelt nicht mehr wegzudenken.

Rosenfest steht an


Im Schlusswort richtete Vorsitzender Lösch den Blick auf das Veranstaltungsangebot 2016, aber auch auf das 2017 wieder anstehende Rosenfest sowie auf die 2020 fällige 110-Jahr-Feier des Vereins.

EhrungenWährend der Jahresversammlung galt es langjährige Mitglieder auszuzeichnen: Seit 50 Jahren ist Horst Rudolf dabei, für 25-jährige Treue wurden Gertraud Zeitzmann , Sieglinde Strobel , Klaus Schiekofer , Andreas Renner , Irmgard Reisima-Renner und Johann Büttner geehrt. Die Jubilare konnten sich über Ehrennadeln und Präsentkörbe freuen. Ein gutes Dutzend neuer Mitglieder erhielt die Mitgliedsnadeln und Satzungsbücher ausgehändigt. (rlö)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.