Mofa-Rennen in Neukirchen
Kleiner Motor, großes Spektakel

Start zum "Shoot out" durch Bürgermeister Winfried Franz (rechts.)
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
23.08.2016
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Die Schlammschlucker, hier bei der Zieleinfahrt, holten sich den Sieg in Neukirchen und damit auch Platz 1 in der Gesamtwertung. Bilder: gf (4)

Staub, Schlamm, Sprünge: Beim großen "Mofacross der Nationen" ließen die Favoriten Triple H und Schlammschlucker auch im 4. Wertungsrennen in Neukirchen nichts anbrennen. Sie sicherten sich mit einem Sieg die Meisterschaft und den zahlreichen Zuschauern jede Menge Spaß.

Neukirchen. Robeis Racing aus Neukirchen und die "Wülden Hund" aus Sulzbach-Rosenberg zeichneten für den letzten von vier Wertungsläufen zum "Mofacross der Nationen" verantwortlich, für den 30 Teams, vorwiegend aus Bayern, aber auch aus Paderborn, gemeldet waren.

Unwegsames Gelände


Fahrtleiter John Engelhart hatte für das zweite Drei-Stunden-Mofa-Rennen einen fast 900 Meter langen Parcours auf einem unwegsamen Gelände zwischen Neukirchen und Schönlind abgesteckt und zahlreiche Spitzkehren und Sprunghügel eingebaut, damit die Mofa-Crosser gefordert wurden und die sicher weit über 500 Zuschauer auf ihre Kosten kamen.

Bürgermeister Winfried Franz war es vorbehalten, pünktlich um 15 Uhr das Rennen per Moto-Cross-Start-Schranke für die 30 Teams freizugeben. Gefahren wurde mit 50-ccm-Motoren, in der Serienklasse durfte die Serienausstattung kaum verändert werden, in der Tuning-Klasse dagegen war den Tüftlern Tür und Tor geöffnet, um das Mofa wettbewerbstauglich umzubauen.

In den Serien fanden sich Teams mit fantasievollen Namen: Pfiffer Racing, Spätzünder, Speedjunkies, Grattler Racing oder Machdichplatt, die Schlammschlucker, Zündapps letzte Rache oder Alte Säcke Racing traten in der Tuning-Klasse gegen die Heim-Teams von Robeis Racing und "Wülde Hund" an.

Erbitterter Kampf


Nach wenigen Runden bereits hatte sich das Starterfeld auseinandergezogen, die Schlammschlucker setzten sich an die Spitze, aber Robeis Racing mit Daniel Kempf und das Team "Wülde Hund" mit Matthias Pöllinger konnten einigermaßen mithalten. Erbittert stritten die Mofa-Crosser um jeden Platz, bis um die Halbzeit ein Regenschauer den bis dahin trockenen Parcours aufweichte und in eine glitschige Schlammspur verwandelte.

Etwa zur Rennmitte musste auch nachgetankt werden, für Robeis Racing stieg John Engelhart in den Sattel, für Wülde Hund Sebastian Kagermeier. Einige Ausfälle waren zu beklagen: Entweder streikte das Mofa oder die Kondition des Fahrers war ausgelaugt. Auf insgesamt 102 Runden brachten es in der Serienklasse Triple H und Pfiffer Racing, auf 100 Runden die Spätzünder.

Klarer Sieger in der Tuningklasse wurden die Schlammschlucker mit 114 Runden, gefolgt von Robeis Racing mit 106 und Zündapps letzte Rache mit 100 Runden sowie Wülde Hund" mit 99 Runden. Aus den drei vorherigen Rennen hatte Triple H bereits 22 Punkte mitgebracht und mit weiteren 10 Punkten für den Sieg in Neukirchen das Punktekonto in der Gesamtwertung auf 32 Punkte aufgebessert.

Punktgenaue Abrechnung


Die Schlammschlucker hatten 20 Punkte mitgebracht, bekamen für ihren Sieg weitere 10 Punkte gutgeschrieben und gewannen das "Mofacross der Nationen" mit 30 Punkten. 16 Punkte hat sich das Team "Robeis Racing" aus drei Rennen bereits gesichert, erhielt für den zweiten Platz in Neukirchen acht weitere Meisterschaftspunkte und belegte in der Gesamtwertung den zweiten Rang, gefolgt von "Wülde Hund" mit 21 Meisterschaftspunkten.

Nach dem Rennen wurde es noch einmal spannend beim Titel "Best Driver". Der Modus ist denkbar einfach, die Klasse startet gemeinsam und nach jeder Runde scheidet der Letzte aus. In der Serienklasse blieb "Triple H" übrig und die Wertung Tuning-Klasse gewann "Zündapp's letzte Rache" aus Paderborn.
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