Mosaik wertet dieMensa der Krötensee-Mittelschule auf
Frosch wünscht guten Appetit

"Vielfalt ist mir bei meiner Arbeit sehr wichtig", betont die Künstlerin Roswitha Farnsworth. Den Kindern der Krötensee-Mittelschule liegt etwas daran, in einer angenehmen Atmosphäre zu Mittag zu essen. Ein besonderes Projekt führte jetzt die Interessen beider Seiten zusammen.

Rund 120 Ganztagsschüler essen täglich in der Mensa der Krötensee-Mittelschule, die 2008 aus einem wenig benutzten ehemaligen Fahrradkeller umgebaut wurde. Seitdem wurde nach Gestaltungsmöglichkeiten gesucht, um auch für die entsprechende Atmosphäre beim Essen zu sorgen. Dies ist jetzt dank einer großartigen Kreativ- und Energieleistung der Ganztagsklasse 8c mit ihrer Klassenlehrerin Petra Rumpler und der Künstlerin Roswitha Farnsworth gelungen.

Bereits vor Wochen skizzierten die Schüler mögliche Entwürfe für das auf ca. 18 Quadratmeter geplante Mosaik, welche dann die Künstlerin in einen Gesamtentwurf einbaute. Neben den Ideen der Schüler sollte die Stadtsilhouette mit dem historischen Rathaus und den Kirchen sowie der typische Krötenseefrosch aus dem Schullogo eingebaut werden.

Es war klar, dass für eine so große Fläche auch eine Menge Fliesen benötigt werden würde. Hier gilt vor allem Hildegard Zahn, der Vorsitzenden des Fördervereins, ein großer Dank, denn sie beschaffte zusammen mit Petra Rumpler das Material aus bunten Fliesenresten.

Nach den Vorbereitungen konnte die eigentliche Arbeit beginnen. Eimerweise zerkleinerten die Schüler die Fliesen per Hammer und Mörtelmischmaschine, bevor sie dann als Kleinteil in mühsamer Feinarbeit ihren Platz im Gesamtkunstwerk fanden. Klassenlehrerin Rumpler war ob des Einsatzes ihrer Schüler voll des Lobes: "Es war eine fantastische Teamleistung aller, bei der den Schülern vor allem Ausdauer abverlangt wurde. Nebenbei haben sie erfahren, ob sie praktische Veranlagungen haben und was es bedeutet, auch einmal im Schmutz zu arbeiten. Es war sozusagen ein schulinternes Praktikum."

Auch die Künstlerin Roswitha Farnsworth (www.atelieratelier.de) war voll des Lobes für die Schüler, denen sie während der Arbeit auch genügend Freiraum für die individuelle Wandgestaltung gab. Schließlich sollte es ja das Werk der Schüler werden und sie sich darin wiederfinden.

Rektor Danninger bedankte sich bei den Schülern für ihren Einsatz um dieses kreative Wandmosaik, das noch lange nach der eigenen Schulzeit, wenn vielleicht ihre Kinder die Schule besuchen, eine wunderbare Verbindung darstellen werde.
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