Musicalklasse der Berufsschule für Musik und eine Live-Band begeistern mit einem ...
Da tanzen nicht nur die Vampire

Einige Strahlen vom Glanz der Musicalwelt fielen am vergangenen Wochenende auf Sulzbach-Rosenberg. Drei Mal gab es eine bunte Revue aus Musik, Tanz und Emotionen zu erleben.

26 Studierende der Berufsfachschule für Musik taten sich mit einer Live-Band zusammen, um mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte ein zweieinhalbstündiges Programm auf die Beine zu stellen. Es ließ das Publikum in die Welt des klassischen Musicals blicken und demonstrierte zugleich die Arbeit an der Schule.

Ein fetzig-schriller Einstieg aus dem Musical "City of Angels" versprach dem Publikum eine bunte Reise, gepaart mit unterschiedlichsten Emotionen. Gleich drei Moderatoren führten gekonnt und amüsant durch Balladen, Stepp- und Burlesque-Nummern, bis hin zu einer absurden Szenerie mit Geranien, Würsten und einem kleinen Horrorladen.

Der erste Teil der Gala endete in einem liebevoll gestalteten "On the Town"- Block, der in der Show-Nummer "New York, New York" mündete. Eine ausgefeilte und ansprechende Choreographie, die sich durch den gesamten Abend zog, zeugte von einem tänzerisch starken Jahrgang.

Schwungvoll starteten die Zuschauer nach einer Erfrischungspause ins "Alte Ägypten" entführt, wo Amneris, eine Pharaonentochter, über die Wichtigkeit der weiblichen Schönheitspflege berichtet. Klar darf in einer Musical-Gala auch Disney nicht fehlen, und so gewannen die Darsteller mit "Mary Poppins", "Aladdin" oder "Die Schöne und das Biest" die Herzen der Zuschauer. Aber nur, um ihnen im Anschluss mit dem Lied "Einmal" aus "Der Glöckner von Notre Dame" schier den Atem zu rauben.

Echter Galaabend


Recht viel Zeit zum Luftholen blieb wohl keinem im Konzertsaal, denn fulminant endete der Abend mit Höhepunkten aus "Der Tanz der Vampire". Regisseur Michael Blumenthal und Choreographin Claudia Kurrle hatten alle Register ihres Könnens gezogen, den Galaabend zu einem für Darsteller und Publikum gleichermaßen unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

Bis ins kleinste Detail hatten die verantwortlichen Gesangslehrkräfte ihre jungen Sängerinnen und Sänger auf die dreimalige Aufführung vorbereitet.

Besonderes Lob gebührt auch der zwölfköpfigen Band und ihrem Leiter Manfred Knaak am Flügel, der fast alle Nummern eigens für diese Besetzung arrangiert hatte und die Einstudierung des fulminanten Ensemblegesangs besorgte. Nach der Wiederholung des schummrig-schaurigen Tanzes der Vampire gab es Standing-Ovations, die dieser absolut professionellen Inszenierung den Respekt zollten, die sie verdiente.
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