Neubau der Brücke am Erlheimer Weg
Weiter mit Umwegen leben

Das Grundgerüst der neuen Brücke über den Erlbach ist fertig betoniert. Nach Austrocknung und Abdichtung folgt der Anschluss der Gehwegkappen.
Vermischtes
Sulzbach-Rosenberg
08.08.2016
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Die Lebensader der nördlichen Vorstadt ist zurzeit am Erlheimer Weg durch den Brückenneubau abgeschnürt. Das führt noch bis Ende Oktober zu Behinderungen. Jetzt setzte die Baufirma einen weiteren Meilenstein und liegt damit im Zeitplan.

Für viel Gesprächsstoff sorgt gerade bei Autofahrern und Anliegern die Neuanlage der Brücke über den Erlbach. Durch die Baumaßnahme, mit der die Firma Englhard maßgeblich betraut ist, kommt es seit April zu Behinderungen, was geänderte Verkehrsführungen bedeutet. Ganz aktuell wurde die Passage Schießstätte vom Pflasterzollhaus bis zur Abzweigung An der Allee geöffnet, da der Straßenanschluss der Brücke an die Alte Straße einen Abzweig nach links in die Schießstätte gegenwärtig unmöglich macht. Diese Regelung wird bis zum Ende der Ferien andauern, informierte Norbert Schejstal vom Ordnungsamt.

Arbeiten im Zeitplan


Nichtsdestotrotz schreitet der Brückenneubau zügig voran. Roland Greipel, im städtischen Bauamt für den Tiefbau zuständig, bestätigt die Einhaltung des Zeitplans beim 570 000-Euro-Projekt. Augenfällig zeigt sich aktuell das fertig betonierte Grundgerüst der künftigen Bachlauf-Überquerung. Nach Austrocknung und Abdichtung folgt der Anschluss der Gehwegkappen links und rechts.

Parallel dazu laufen die Vorarbeiten für den Straßenanschluss mit der Bereitung des Unterbaus. Anfang September sollte nach Ansicht Greipels das Abbiegen von der Alten Straße nach links in die Schießstätte wieder möglich sein. Zur Woizkirwa wird für den Busverkehr dort ein Provisorium eingerichtet.

Da sich das alte Bauwerk im Bereich der Realschule, dem Altenheim und der Stadtgärtnerei und in Erlheim der Wertstoffhof von Sulzbach befand, war die Verkehrssituation für den Schwerverkehr, insbesondere für die Buslinien unzureichend. Es mussten teilweise Umwege über die Altstadt (Schießstätte, Nürnberger Straße bzw. Kreuzerweg) in Anspruch genommen werden.

Sicherheit für Fußgänger


Des Weiteren war die Verkehrssicherheit für den Fußgänger wegen der zu geringen Kappenbreiten und der zu niedrigen Geländer nicht ausreichend gewährleistet, führt Roland Greipel als Gründe für den Neubau an. Start war im April, die Bauzeit ist mit sechs Monaten veranschlagt. Die Herzogstadt darf mit Zuschüssen in Höhe von rund 300 000 Euro rechnen.
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