Neuen Seniorenbeirat gewählt
Lobby für ältere Generation

Den Seniorenbeirat bilden (von links) Gabi Mutzbauer, Karl-Heinz Kreiner, Gerda Meister, Herbert Göth, Brigitte Riederer, Stefan Kummer, Irmgard Maderer, Holger Fleck und Theres Luber. Bild: Hartl

Ideen des Seniorenbeirats für Verbesserungen für ältere und behinderte Menschen sind positiv. Leider werden, aufgrund der finanziellen Situation der Stadt, manche sinnvolle Vorschläge nicht realisiert. Aber man sollte nicht locker lassen, sondern immer wieder nachhaken.

Der Seniorenbeirat werde, wie in der Vergangenheit, immer wieder versuchen, sinnvolle Verbesserungen für ältere und behinderte Menschen zu erreichen, versprach der Vorsitzende Stefan Kummer in der Jahresmitgliederversammlung im Rathaus. Neben den Berichten stand die Neuwahl des siebenköpfigen Seniorenbeirates an. Die konstituierende Sitzung, in der die drei Vorsitzenden gewählt werden, folgt am 24. Januar im Rathaussaal.

Viele Vorschläge


Der Seniorenbeirat sei die Lobby für die ältere Generation, lobte Bürgermeister Michael Göth. Dies dokumentiere sich durch die Vorschläge, die hartnäckig an den Stadtrat und die Stadtverwaltung immer wieder vorgebracht werden. Aber auch das Programm, das der Seniorenbeirat während des Jahres, insbesondere während der Seniorenaktionswoche älteren und behinderten Menschen anbiete, beweise dies. Positiv wäre es, wenn der Seniorenbeirat mit anderen Organisationen ein Jahresprogramm auf den Weg bringen würde, wünschte sich das Stadtoberhaupt.

Im Januar lud der Beirat wieder zu dem von der FG Knappnesia angebotenen Seniorenfasching ein, berichtete Vorsitzender Stefan Kummer. Auch wenn dies keine eigene Veranstaltung des Seniorenbeirates sei, gelte es um so mehr, diese Initiative zu würdigen. Denn sie bot älteren Menschen ein paar fröhliche Stunden. Das Feedback der Seniorenaktionswoche, deren Veranstaltungen über 600 Menschen besuchten, sei überwältigend gewesen, betonte Seniorenbeauftragter Holger Fleck. Auch bei der Stadtrundfahrt habe man über mangelnde Teilnahme nicht klagen brauchen. Deshalb sei die Entscheidung leicht gefallen, 2016 beides zu wiederholen. Die Neuauflage findet vom 3. bis 10. September statt.

Bei verschiedenen verkehrsrechtlichen und ähnlichen Entscheidungen wirkte der Beirat mit. Das gleiche galt für Verbesserungen, Renovierungen sowie Instandsetzungen von Einrichtungen in der Stadt. Dazu zählen Ausbesserungen von Winterschäden bei Pflasterungen und Gehwegen, schilderte Kummer. Bei der Einrichtung eines Summtones bei der Ampelanlage Untere Gartenstraße/Friedhofsberg/Einmündung Zufahrt Liliencenter für Sehbehinderte sei man ebenfalls tätig gewesen. Der Beirat und der Seniorenbeauftragte hätten sich aktiv an der Gestaltung einer seniorengerechten und -freundlichen Stadt beteiligt. Dabei sollte aber berücksichtigt werden, dass Maßnahmen auch von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt und den Beschlüssen des Stadtrates abhängig seien.

In der Diskussion sprach die 2. Vorsitzende Gerda Meister zum wiederholten Male das Parken auf dem Gehweg hinter dem Einkaufszentrum in der Fröschau an. Man habe schon mehrere Versuche gestartet, eine Verbesserung zu erreichen, doch bisher nicht mit Erfolg, teilte die Leiterin des Ordnungsamts, Rosalia Wendl, mit. Die Stadt werde aber mit der Polizei einen Versuch starten.

Park-Probleme


Was die Parkplatzsituation in der Innenstadt betreffe, so hätten aufgrund des Zuzugs immer mehr Einwohner einen Anspruch auf einen Anwohnerparkplatz, was zu Problemen führe. Johann Varesi sprach Probleme bei der Einfahrt in die Bahnunterführung Schillerstraße/Hitzelmühlweg an. Da der Verkehrsspiegel sich nicht immer in einem ordnungsgemäßen Zustand befindet, sehe der Verkehrsteilnehmer aus Richtung Loderhof sehr spät, ob von der anderen Seite jemand komme. Bei einer Verkehrsschau wird der Gefahrenpunkt besichtigt, sagte Wendl.

NeuwahlenIn den Seniorenbeirat gewählt wurden Brigitte Riederer (Ökumenische Sozialstation), Gerda Meister (Kath. Frauenbund St. Marien), Herbert Göth (VdK), Theres Luber (Kath. Pfarrei St. Marien), Stefan Kummer (Hüttenverein), Anna-Marie Erdelt (Kath. Frauenbund Rosenberg) und Irmgard Maderer (Ev. Kirchengemeinde Johannis). Ersatzmitglieder wurden Theresia Reindl (KAB-Senioren aktiv), Adolf Schatz (DGB) und Anna Walberer (Pensionisten und Rentner Landkreis Amberg-Sulzbach).
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