Neuer Eingangsbereich im St.-Anna-Krankenhaus
Erster Eindruck maßgebend

Flankiert von Krankenhaus-Verwaltungsräten zerschneiden Landrat Richard Reisinger (rechts) und Vorstand Klaus Emmerich das rote Band vor dem neuen Eingangsbereich des Hauses. Bilder: hka (2)

Man erkennt zwar noch den Eingangsbereich des St.-Anna-Krankenhauses, trotzdem ist vieles anders geworden. In rund 18 Monaten Bauzeit ist ein hotelmäßiger Empfang entstanden und eine gemütliche Caféteria für Patienten und Besucher. Das ist aber noch nicht alles, im neuen Jahr wird die Gesamtsanierung fortgesetzt.

"Wir bauen schon lang, aber bisher nahezu unsichtbar", sagte Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Richard Reisinger, als sich bei einer kleinen Eröffnungsfeier Ratsmitglieder und Mitarbeiter des Kommunalunternehmens "Krankenhäuser des Landkreises Amberg-Sulzbach" um ihn scharten. Zusammen mit Vorstand Klaus Emmerich durchschnitt er das rote Band vor dem Eingang des St.- Anna-Krankenhauses. Sichtbar geworden ist nun die Teilmaßnahme des ersten Bauabschnitts der Gesamtsanierung.

Ein heller, moderner Empfangsbereich, das Com Center, vermittelt Hotel-Atmosphäre, die Caféteria gegenüber lädt zu einem gemütlichen Aufenthalt ein. Der Automatenbereich zur Selbstverpflegung außerhalb der Kiosk-Öffnungszeiten verbirgt sich noch hinter Planen. Wenn auch er fertiggestellt ist, sind 160 Quadratmeter Fläche hinzugekommen.

Weitere Bausteine


"Dieser Tag erfüllt uns mit Stolz" gestand Emmerich und dankte allen, die zur Umsetzung dieser Baumaßnahme beigetragen haben. Die Investitionsinitiativen des Jahres 2015 seien damit abgeschlossen. Das Ende des ersten Bauabschnitts mit OP-Bereich, Patientenzimmern und sonstigen Maßnahmen seien für Herbst 2018 geplant. "Bausteine für Qualität und Bausteine für das Leben" nennt das St.-Anna-Krankenhaus all diese Investitionen in Gebäude, medizinische Geräte, in Qualität und Personal. Emmerich verwies auf die erfolgreiche Krankenpflegeschule, die neue Entbindungsstation mit Kreißsaal und die modulare Operationseinheit, die für die Dauer der Umbaumaßnahmen gebaut wurde.

Als weiteren Pluspunkt nannte der Vorstand die Zusammenarbeit mit dem Fachärztezentrum. Er berichtete von der neuen Fachabteilung Radiologie und vom Einzug einer Facharztpraxis Neurochirurgie, "damit schafft unser Krankenhaus die Voraussetzungen für eine umfassende Behandlung von Wirbelsäulen-Erkrankungen". Das zertifizierte Endoprothetik-Zentrum baue auf Qualität bei Knie- und Hüftgelenks-Operationen. Zusammen mit der St.-Johannes-Klinik in Auerbach sei ein Pilotprojekt für die Betreuung dementer Patienten gestartet worden, zudem verfügten beide Häuser über ein Betreuungszimmer, das "Sonnenstüberl".

28 neue Stellen


Nicht ohne Stolz erwähnte Klaus Emmerich die Zertifikate über qualitativ hochwertige Geriatrie in Auerbach und den hohen Hygienestandard im St.-Anna-Krankenhaus. Für die Qualität bürge kompetentes Personal. "Vom Jahresende 2012 bis zum dritten Quartal 2015 haben wir für unsere beiden Krankenhäuser gut 28 neue Vollzeitstellen geschaffen, so dass sich heute rund 700 Beschäftigte um unsere Patienten kümmern."
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