Neues Baugebiet "Siebeneichen Nord"
Bolzer können aufatmen

Die Erschließung von Siebeneichen Nord läuft derzeit auf Hochtouren. In diesem Neubaugebiet entstehen 14 neue Parzellen. Bis spätestens Mai 2017 ist dort die Bebaubarkeit zugesichert. Bild: Royer
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Sulzbach-Rosenberg
25.08.2016
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Am Südrand des Stadtgebietes tut sich was. Und zwar in Sachen Bauplätze. Die Firma Mickan erschließt dort gegenwärtig 14 Parzellen im Areal Siebeneichen Nord. Der großen Nachfrage in der Herzogstadt nach baureifen Grundstücken wird das sicherlich gut tun. Aber zunächst sorgte ein weggefallener Bolzplatz für längere Gesichter im Ortsteil.

Schon bald nachdem bekannt war, dass auf besagtem Areal ein neues Baugebiet erschlossen werden soll, war klar, dass die Tage des von der Dorfjugend genutzten Bolzplatzes gezählt sind. Umgehend richteten die Siebeneichener an Verwaltung und Kommunalpolitik die Bitte, für Ersatz zu sorgen. Auch im Stadtrat kam diese Thematik zur Sprache.

Ersatzfläche gefunden


Wie damals bereits berichtet, hatte Bürgermeister Michael Göth das Liegenschaftsamt in seiner Verwaltung beauftragt, Möglichkeiten für eine Ersatzfläche auszuloten. In relativ kurzer Zeit, so Hans-Jürgen Strehl vom zuständigen Referat, fand sich dankenswerter Weise ein Landwirt, der gegenüber des alten Bolzplatzes (im Plan orange markiert) eine entsprechende Fläche für eben diesen Zweck verpachtet. Der Vertrag sei in trockenen Tüchern, die Stadtgärtner kümmern sich um die weitere Gestaltung und die Nachwuchsfußballer sind wieder ganz zufrieden. Die ungebrochene Nachfrage - vor allem von jungen Familien - nach attraktiven und bezahlbaren Bauplätzen ist in Sulzbach-Rosenberg ein bekanntes Thema. Die Stadt hat deshalb alle Hände voll zu tun, um diesen Wünschen entsprechen zu können. Nach Kropfersricht Nordwest mit 22 Parzellen folgt jetzt Siebeneichen Nord mit 14 Bauplätzen. Gar über 40 sollen etwa ab 2018 in Kempfenhof-Ost erschlossen werden.

Ausbau der Wege


In Siebeneichen läuft derzeit die Erschließung des neuen Areals durch die Firma Mickan. Die Grundstücke sind dort laut Prokurist Albert Trummer zwischen 660 und 860 Quadratmeter groß. Die Bebaubarkeit sei bis spätestens Mai 2017 zugesichert. Bei der Anlage wird zwischen den südlichen vier und den restlichen zehn Parzellen eine Verbindungsstraße geschaffen, die auf die jetzigen Flurwege im Westen und Osten trifft.

Diese und auch der Weg im Norden werden neu (im Plan braun dargestellt) ausgebaut. Somit gebe es keine Einschränkungen mehr für den Bus- und Schwerverkehr. Wie der für den Tiefbau verantwortliche Diplom-Ingenieur weiter gegenüber der SRZ mitteilt, richtet die Stadt in Höhe der Parzelle 9 eine Bushaltestelle ein.

Auf den vollerschlossenen Parzellen könnten Häuser in der Form E + D oder E + 1 + D errichtet werden. Pro Grundstück seien zudem zwei Pkw-Stellplätze vorgesehen. Eine Bauverpflichtung herrsche nicht.
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