Neues Verfahren bei Fraunhofer Umsicht
Die Gülle „entschärfen“

Wohin mit der Gülle? Die Novellierung der Dünge-Verordnung im Herbst wird eine strikte "Ausbringungs-Obergrenze" setzen. "Es gibt in Deutschland zu viel Viehhaltung, die Flächen reichen für die Gülle nicht mehr aus", stellte der Wissenschaftler Rolf Jung beim Symposion von Fraunhofer Umsicht fest. Die landwirtschaftlichen Überschüsse führten zu einer kritischen Nitratbelastung des Grundwassers in weiten Teilen Deutschlands. Durch Schweine und Rinder fallen jährlich 200 Millionen Tonnen Gülle an, dazu kommen die Gärreste aus 7500 Biogasanlagen. Ein Mega-Watt Strom aus der Biogasanlage verursachten eine Dünge-Konzentration wie von 1600 Milchkühen, errechnete Jung.

Abhilfe soll ein neues Verfahren ("effizient, kostengünstig und technisch darstellbar") bringen, das u.a. mit Enzymen den Stickstoff um 60 Prozent und den Phosphor um 30 Prozent reduziert.
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